Baby Rezepte für die Familie

Fingerfood für Babyhände: Griesbällchen und die Anfänge von BLW

Unsere Babyzeit ist schon eine Weile her und damit sind auch die Gedanken um Beikost, Stillen und die ersten Monate mit Baby für mich nicht aktuell. Trotzdem erreichen mich immer wieder Fragen rund ums Baby und vor allem auch zu Rezepten für die Kleinsten. Meine Gemüsemuffins sind wohl der meistgelesene Beitrag hier. Ich könnte mit euch viele Rezepte und Gedanken teilen, aber ich bin ehrlich: was ich bzw. die Kinder nicht getestet haben, veröffentliche ich nicht. Was, wenn es riesigier Mist ist? Deswegen habe ich mir etwas Unterstützung geholt. Von nun an schreibt Caro hier ab und zu über ihr Leben mit dem Aprilmädchen und teilt mit euch Rezepte und vielleicht auch mal Gedanken. HIER findet ihr ihren ersten Text mit leckerem Rezept.

Caros Gedanken zum Babyled Weaning #blw

Anzeige

Unser Aprilmädchen ist weiterhin eher eine Milchtrinkerin, so richtig möchte sie noch nicht von der Flasche weg. Aber das ist für uns ok, sie hat großes Interesse an immer mehr Lebensmittel und probiert gerne Neues aus.

An Weihnachten ist es in meiner Familie Tradition an Heiligabend Raclette zu machen. Und gerade das, eignete sich hervorragend für das selbständige Essen. Es gab viel Auswahl, von Gemüse wie Champignons und Tomaten zu Schweinefilet und Käse, Brot und vieles, vieles mehr. Das Aprilmädchen hat fleißig mitgegessen und probiert was ihr gereicht wurde. Meine Eltern und auch alle anderen am Tisch waren begeistert dabei, ihr immer mal wieder etwas zu reichen. Am beliebtesten waren tatsächlich die Champignons. Es ist schön zu beobachten, wie sie die Lebensmittel auf ihre Weise untersucht und doch immer mehr im Mund landet und bewusst gekaut wird.

Für andere untypisch: Essen ohne Brei

Ich stelle oft fest, das es gerade für die Menschen in unserer Umgebung schwierig zu sein scheint, das sie kein typisches Breikind ist. Wir müssen oft erklären, warum wir das tun und das bei BLW das Vertrauen ins Kind und seine Fähigkeiten unablässig sind. Vor allem das „Verschlucken“ wird oft thematisiert: Sie verschluckt sich eben nicht an Kleinigkeiten, sondern weiß instinktiv wie es funktioniert. Aber wir sind hellhörig und lassen sie beim Essen nie alleine – sollte sie sich verschlucken, sind wir da! Aber bis jetzt konnte sie sich immer selbst helfen, weil der Instinkt einfach in solchen Momenten hilft.

Was uns gerade am Anfang geholfen hat, war sich Zeit zu nehmen. Keinen Druck auszuüben, sie selbst entscheiden zu lassen wie lange sie sich etwas anschaut und ob sie es isst oder vom Teller schmeißt. Vertrauen zu haben und zu beobachten, wie sie die Lebensmittel kaut und im Mund hin und her wirft. Für uns ist dieser Weg im Moment der Richtige und ich freue mich schon darauf, wenn sie das erste Mal etwas von unseren Tellern stibitzt.

Caros Rezept: Griesbällchen als Beilage

Unser Aprilmädchen isst gerne diese Griesbällchen, denn sie sind einfach zu kauen und vor allem: Sie lassen sich herrlich matschen.

Zutaten für 8 Bällchen:

500g Grieß
100g flüssige Butter oder Margarine
500ml Wasser

So geht’s:
Die flüssige Butter (oder Margarine) mit dem Gries vermengen und 10 Minuten stehen lassen. Das Wasser aufkochen und zur Gries-Butter-Masse geben. Ebenfalls nochmal 10 Minuten ziehen lassen

Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen und 8 Griesbällchen aus der Masse formen. Mit einem Schöpflöffel vorsichtig ins kochende Wasser geben und bei reduzierter Hitze 15 Minuten köcheln lassen. Wenn die Bällchen oben schwimmen, sind sie fertig.

You Might Also Like

1 Comment

  • Reply
    Silva Blei
    15. Februar 2019 at 15:39

    Das hört sich auch gut als Snack für unterwegs an – und ich habe keine kleinen Kinder mehr

Leave a Reply