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Meine Tipps für werdende Mamas

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Vor einiger Zeit wurde ich von den Super-Papas nach meinen ultimativen Tipps für werdende Mamas gefragt. Hier sind meine Antworten. Manche sind nicht überraschend, andere hätte ich gern vorher gewusst. Nun denn, jetzt bin ich ja gewappnet. Übrigens haben die Super-Papas schon die ultimativen Tipps für werdende Papas veröffentlicht, indem sie 40 Väter befragt haben. Wirklich lesenswert für die Herren. Nun steuere ich gern meine Antworten für den Gegenpart bei.

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1. Was war Dein bester Moment des Mamawerdens?

Da ist dieser eine Moment, den ich mir oft in Erinnerung rufe und an den ich mich in allen Details erinnere. miniberlin ist noch keine zehn Sekunden auf der Welt und liegt schon auf meinem Bauch. Diese warme weiche Haut, ihren fragenden Blick in meine Augen. Sie hat gleich den Kopf gehoben und mich angeschaut, ich habe ihr gesagt, dass sie den Kopf nicht heben braucht. Sie sie bei mir und ihrem Papa und alles ist gut. Sie hat ihre Händchen auf mich gelegt und dann den Kopf auf meine Brust. Es ist quasi der Moment „der ersten Stunde“ des Mamawerdens und es sind bereits endlos viele dazu gekommen. Aber keiner wiegt so sehr und ruft ständig diese enormen Glücksgefühle in mir hervor wie dieser.

2. Was sind Deine Top-Babyprodukte?

Die Babywippe war eine der besten Anschaffungen und das nicht, um unser Kind durchs Hin- und Her in den Schlaf zu wiegen. Die Wippe machte so vieles einfacher, denn miniberlin konnte endlich mehr an unserem Alltag teilhaben. Wir stellten sie auf den Küchenschrank, der zentrale Punkt in unserem Wohnzimmer mit integrierter Küche und miniberlin konnte alles sehen. Sie liebte es, uns beim Kochen zu beobachten und beim Essen dabei zu sein. Ich glaube auch, dass das dazu beitrug, dass miniberlin so gern und gut isst: sie war immer dabei und bekam stets etwas ab. Heute haben wir übrigens einen Lernturm. Die Vorteile sind ähnlich, nur eben für Kleinkinder.

Ich hätte einige Situationen nicht überstanden ohne unsere Babytrage. Ob Urlaub, schlechte Phasen/ Tage/ Nächte oder einfach nur für die Nähe zu miniberlin: die Manduca war unentbehrlich und ohne habe ich das Haus nicht mehr verlassen. Wie oft habe ich im Park gestanden, weil sie nicht mehr im Wagen liegen wollte. Von Geburt bis jetzt ist sie in Gebrauch und ich sehe noch kein Ende.

Auch an einem Stillkissen würde ich nicht sparen. Es gibt relativ dünne, die kaum stützen oder entlasten, wenn man sie braucht. Deswegen kauft lieber eines, was gut gefüttert ist und einen strapazierfähigen, waschbaren Bezug hat. Das ist nicht bei allen der Fall. Und kauft es nicht so spät, schon ab Mitte der Schwangerschaft brauchte ich meines nachts oder auf dem Sofa zum liegen.

Übrigens habe ich so Dinge wie einen Laufstall und ca. die Hälfte der Klamotten nicht einmal gebraucht. Es stimmt, wenn in Listen steht, dass ihr nur 5-7 Bodies usw. braucht. Was macht das Kind auch den ganzen Tag, außer liegen und süß aussehen? Eben. Es ist schade ums Geld. Und nun, mit über einem Jahr und mobil wie S** benötige ich wesentlich mehr Sachen, da täglich mindestens ein Outfit in die Wäsche wandert.

3. Was sollte Mama tun, wenn das Kind schreit?

Da sein, immer. Seit Geburt habe ich kein Schreien und Weinen von miniberlin ignoriert. Ich bin der Meinung, dass in Situtationen, die das Baby oder Kleinkind zum Weinen bringen, sie unbedingt Nähe und Zuwendung brauchen. Einen konkreten Tipp kann ich da nicht geben. Manchmal half Stillen, Trösten oder einfach nur die Nähe. Mittlerweile mit 15 Monaten kann ich auch gut und ruhig mit ihr reden. Das hilft gerad, wenn sie einen Bock hat. Auch da ignoriere ich sie nicht komplett, ich rede ruhig mit ihr.

4. Was sollte Mama tun, wenn das Kind schläft?

Schlafen, Essen, Lesen, TV gucken, Schreiben, Nähen und in entspannten Situationen auch gern mal etwas aufräumen. Wichtig ist nur, dass man sich nicht stresst und hetzt, um allen Anforderungen zu genügen. Denn gerad, wenn auch die Nächte für Mama nicht erholsam sind, sollte sie sich am Tage ausruhen und etwas machen, was ihr gut tut. Dann ist es egal, ob die Wohnung vorzeigbar und ordentlich ist. All das ist nicht wichtig.

5. Was ist Dein Mama-Geheimtipp?

Mein ultimativ offensichtlicher Geheimtipp ist für alle, die meinen Blog regelmäßig lesen, nicht überraschend: bleibt ruhig. Und damit meine ich nicht, dass ihr gespielt gelassen sein solltet oder über Dinge, die euch wichtig sind, hinwegsehen sollt. Ich meine damit, dass ihr, egal welche Situation mit Kind, nicht besser macht, wenn ihr aufgeregt und überdreht seid. Ist das Kind nicht zu beruhigen? Versucht nicht hektisch, es in den Schlaf zu schaukeln. Sie wollen nicht richtig essen? Dann müsst ihr auch nichts aufzwängen, sie wird schon Hunger bekommen oder etwas anderes wollen. Wenn nicht, stillen hilft (zu Beginn der Beikost) alle mal und sollte nicht verboten sein. Das sind nur zwei Beispiele. Mir hat es bei miniberlin sehr geholfen, die Ruhe zu bewahren. Auch heute noch, wenn sie bockt. Das ist häufig und auch nicht einfach, ich bin innerlich genervt und denke mir, das sie sich nicht so haben soll. Aber es bringt mich nicht aus der Ruhe, denn damit habe ich bisher immer schlechte Erfahrungen gemacht.

Was hättet ihr gern vor der Geburt gewusst bzw. was sind eure Tipps für werdende Mamas?

Liebe Grüße
eure Bella

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3 Comments

  • Reply
    Tina
    5. Juni 2015 at 19:36

    Die Dame spricht mir aus der Seele!
    Thea’s Marsupi (Babytrage) ist so gut wie immer dabei, weil sie einfach schauen will. Mein Tipp dazu: in den ersten 8-10 Wochen nach der Geburt sollte man fast ausschliesslich tragen. Die kleinen Minis brauchen so viel Nähe. Ich denke Thea ist so ruhig, weil sie immer nah an mir war (Urvertrauen).

    Bei uns ist es keine Babywippe, sondern ein Babystuhl. Wir haben uns den Hauck Sit’n Relax angeschafft, da er ab sofort einsetzbar ist. So kann Thea beim Kochen zuschauen und isst mit am Tisch. Sie bekommt auch einfach immer mal hier und dort mein Essen gezeigt und ich erkläre ihr einfach, was ich gerade esse und sage ihr dann auch „Du bekommst das dann später in der Milch! Avocadomilch, Smoothiemilch, Tofumilch, Kürbismilch.“

    Zum Thema Schlafen setze ich voll auf das Familienbett. Daher haben wir Thea’s Babybett auch schon verkauft. Sie schläft bei mir im Bett und beim kleinsten Grunzer kann ich reagieren und sie nimmt sich was sie braucht. Stillen im Liegen im Bett ist eh das Beste.
    Wiegen und schaukeln zum Einschlafen hab ich langsam ausgeschlichen. Wir machen das ab und an, wollte es aber nicht zur Gewohnheit werden lassen, da meine Armgelenke doch schon recht in Mitleidenschaft gezogen sind.
    Feste Abendrituale sind wichtig. Bei uns immer: viel Zeit und Ruhe am Wickeltisch mit evtl. Massage und wir erzählen dort auch immer gerne wie der Tag war. Danach lesen und Kuscheln.

    Nuckel gibt es nicht immer. Ich glaube nicht daran mein Baby abzuschalten. Hier liegt für mich ganz viel Wahrheit im Beitrag: IMMER da sein! Thea musste nie allein Weinen (diese schlimmen Schlaflernprogramme!!! Ganz übel für’s Baby und Urvertrauen!) Thea bestimmt heute recht gut, wann Nuckel und wann nicht. Schläft sie damit ein, ziehe ich es recht schnell wieder raus. Schön ist, dass sie mittlerweile sogar gelernt hat, sich selbst zu regulieren. Sie quakt dann vielleicht kurz, schaut sich um wo sie ist, merkt dass alles ok ist und schläft wieder ein. Ich denke Selbstregulation schliesst sich aus gesundem Urvertrauen. Sie weiß ja, wir kommen wenn sie weint.

    Sich Zeit für sich selbst nehmen ist auch ein wertvoller Tipp. Hier wäre es definitiv von meiner Seite: schlaft mit dem Baby auch hier und dort tagsüber. Erstmal ist kuscheln toll und die wahre Müdigkeit kam bei mir erst nach 4 Monaten. Thea schläft gut in der Nacht, aber wegen Stillen schläft man halt oft nur max. 3-4 Std. am Stk. Der Körper merkt das schon so nach einem Jahr (inkl. Schwangerschaft in der man ja auch nicht mehr unbedingt Durchgeschlafen hat).
    Mittlerweile schlaf ich gerne tagsüber kurz mit ein.

    Klamotten, Laufgitter pi pa po! Ja! Man braucht max. 5-6 Bodies pro Größe! Nie zu viel kaufen und hier natürlich immer wieder meine Anmerkung: alles Secondhand! Lohnt sich preislich und ist immer gut für die Umwelt und das Baby (weil alle Giftstoffe raus).

    Letzter Tipp aus dem Beitrag: „ruhig bleiben“! ist das A und O. Baby’s riechen Stress auch im Schweiß! Ausgeglichene Mama’s und Papa’s machen ausgeglichene Baby’s.

    Und noch der ultimative Bonustipp 🙂
    Wickeln teilen = Papatime!
    Phil wickelt morgens und meistens abends. Thea wartet morgens mittlerweile förmlich mit einem breiten Strahlen darauf, dass Papa sie wickelt. Das schafft viel Nähe zu Papa bevor er zur Arbeit geht und den Mama’s ausgiebig Zeit zum Duschen.

    ❤️❤️❤️

  • Reply
    Tina
    5. Juni 2015 at 19:40

    Achja: und der ultimative Papa kommt ab und an nach der Arbeit nach Hause (oder am Wochenende), schnappt sich das Baby und geht 1-2 Std. Spazieren, während Mama schläft 🙂

    • Reply
      familieberlin
      5. Juni 2015 at 19:59

      Wie, das sind viele Tipps. Danke! Ihr macht das sehr ähnlich wie wir damals und auch heute. Ich halte auch nichts von Schlaflernprogrammen, das ist schrecklich und grausam fürs Kind. Und die Papazeit ist unentbehrlich für die Kleinen. Liebe Grüße bella

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