Wochenende in Bildern

Freundschaft: Unser Wochenende in Bildern 7. und 8. Juli 2018

In den letzten Wochen habe ich gemerkt, dass mir in all der Arbeit und Familienzeit etwas fehlt: Freundschaften. Also die echten, mit Austausch und im Hier und Jetzt. So habe ich diese Woche Briefe geschrieben, an wichtige Menschen, die nicht immer nah sind. Und dieses Wochenende habe ich mit einigen Zeit verbracht…und die Kinder, denn sie haben Freunde wieder gesehen, die sie selten sehen und sehr vermissen.

Samstag

Wir starten entspannt in den Tag, mit einem schönen Frühstück und vielen Büchern. Die Kinder verteilen wenig Spielzeug in der Wohnung, dafür viele Bücher. Und manchmal, da finden sie ein gemeinsames, was sie zusammen anschauen. Dann wird es auch mal ruhig bei uns…als fernab der verdächtigen Stille, die sonst manchmal herrscht. Die Große hat auf diesem Bild noch keine Ahnung, was gleich passiert. Denn ich habe eine Überraschung für sie…

…denn zusammen sind wir zu einem Picknick verabredet: mit ihrer besten Freundin, die vor einiger Zeit wegzog. Als sie sich sahen, war die Freude grenzenlos. Und so packten wir alle Kinder (vier an der Zahl) und leckeres Essen zusammen und zogen in den Park. Manch einer malte, manch einer rannte, aber die beiden Großen, die kamen nicht voneinander los. Ich finde diese Freundschaft bewundernswert…

…denn sie ist jeden Tag Thema. Das Vermissen, die Erlebnisse, all das bespricht unser Kind mit uns und wir geben uns große Mühe, dass diese Freundschaft auch ohne täglichen Kindergarten bestehen bleibt. So haben wir wirklich den ganzen Tag zusammen verbracht, waren Planschen, Klettern und Sandkuchen backen. Die kleinen Geschwister spielten einstimmig und auch wir Mütter kamen mal zu mehr als drei Worten miteinander.

Doch nicht nur die Freundschaft der Kinder war wichtig dieses Wochenende. Auch ich habe am Abend eine Verabredung mit einer langjährigen Freundin …Ohne Kinder. Es tut so gut, mal über alles zu reden, in die Tiefen zu gehen und gemeinsam zu lachen. Wir trinken Wein, reden und auf einmal macht das Restaurant schon zu. Ich bekomme die letzten Bahn und bin ganz glücklich über diesen Tag. Denn er fand im Hier und Jetzt statt.

Sonntag

Im Hier und Jetzt findet auch der Morgen statt…früh, sehr früh. Doch es hilft nichts. Also stehen wir auf, machen gemeinsam Frühstück und…lesen, wie so oft. Das kleine Kind hat einige Lieblingsbücher, die wir über den Tag verteilt mehrmals lesen, immer wieder. Ja, ich gebe zu, ein bisschen nervt es, denn das ein oder andere Buch kennen wir mehr als auswendig. So auswendig, dass sogar die Zweijährige merkt, wenn wir ein Wort etwas verändern. Das geht nämlich nicht.

Doch nicht nur Freunde sind mir an diesem Wochenende wichtig, auch die Zeit mit meiner Großen. Das gemeinsame Wochenende zu zweit war gut, deswegen behalten wir uns ab und zu diese Inseln. Wir machen zusammen Mittagsruhe, lesen und kuscheln. Und siehe da, wir schlummern beide auch ein. Die eine kürzer, die andere länger.

Doch frisch erwacht haben alle wieder mehr Energie und vor allem Hunger. Da wir zusammen auf den Spielplatz wollen, essen wir vorher eine Kleinigkeit. Meine Wahl für dieses Wochenende: Brioche, leider gekauft. Doch nun möchte ich es gerne selber backen, denn einiges wäre zu verbessern. Ideen oder Rezepte?

Der Weg zum Spielplatz ist lang. Vor allem für Zweijährige, die sich selbst gern warm anziehen, mit dem Roller fahren wollen und ihn dann nur schieben und die alle paar Meter trotzig oder wütend werden. Also warten wir, oft. Wir schimpfen auf den Roller, rennen um die Wette, jagen zur Schaukel und finden dann doch die gute Laune aller wieder. Ein Glück, denn der Weg ist wirklich lang für eine kleine Träumerin, die lieber singt und klatscht statt läuft. Denn ratet: den Roller haben wir getragen, nicht gefahren.

Und schon ist dieses Wochenende wieder rum. Und wenn ich mir die kommenden Wochenende ansehe, bin ich froh, dass wir es so entspannt daheim verbracht haben. Denn in den kommenden Wochen sind wir viel unterwegs.

Weitere Wochenenden in Bildern seht ihr wie immer bei Susanne von Geborgen wachsen.

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