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Ein gemeinsames Zimmer für Geschwister: kindgerechte Einrichtungs- und Dekoideen

Ein gemeinsames Zimmer für Geschwister: kindgerechte Einrichtungs- und Dekoideen. Jedes Kind kommt an sein Spielzeug und kann selbstbestimmt spielen

Nun wohnen unsere Mädels schon eine Weile im gemeinsamen Zimmer und teilen sich ein Hochbett im Hausstil. Mal läuft es gut, mal weniger. Den Grund kennen bestimmt viele Eltern: Das Spielzeug darf nicht benutzt werden, hier möchte nun die kleine Schwester sitzen und die große Schwester besteht auf ihren Bereich am Puppenhaus. Egal wie wir es einrichten würden oder ob wir alles doppelt hätten: Streit gäbe es immer. Die Gründe wären wohl nur andere.

Wir haben uns bei den Kindern bewusst für flache Regale entschieden. Denn auch wenn die Kleine, ginge es nach ihrer Schwester, noch nicht überall ran dürfte, so soll sie doch die Möglichkeit haben, alles zu erreichen.

Im Prinzip haben wir im gesamten Zimmer keine hohen Bereiche, so dass beide Kinder alles erreichen können. Selbst im Kleiderschrank, der eigentlich bis unter die Decke geht, haben die Kinder jeweils ihre Sachen in Schubfächern – ganz unten. So können sie sich auch ihre Kleidung selbst suchen, auch wenn das teilweise zu skurrilen Kombinationen führt. Oben bewahren wir aussortierte Kleidung oder Wintersachen auf, die noch nicht passen. Da müssen die Kinder nun nicht jeden Tag ran.

Ihre Spielsachen sind alle in Kisten sortiert: Bausteine, Autos und Eisenbahn, Lego/Duplo, Puzzle und Spiele sowie Kostüme. Für kleinere Sammlungen haben wir Spielkoffer, in denen wir Puppensachen oder Schleichtiere sammeln. Doch keine Sorge, das wirkt ordentlicher als es in der Realität ist: denn einmal ausgeräumt, vermischt und bunt bespielt findet nichts mehr seinen Weg in die entsprechenden Kisten. Das schiebe ich aber eher aufs Alter der Kinder als auf das „Ordnungssystem“. Denn dadurch, dass sie an alles rankommen, ist es für alle entspannter. Die Kinder müssen nicht immer fragen, ob sie etwas haben dürfen und ich muss nicht immer ins „Geschehen“ eingreifen, wenn sie denn mal beide ruhig und einig spielen.

Auf den Regalen direkt haben wir nicht viel stehen. Hier ein Bild, da eine Musikbox – sonst nur Spielsachen, die sie benutzen können. Denn nichts soll irgendwie nur „Deko“ sein, die nicht mehr kann, als schön auszusehen. Ich möchte nicht irgendwelche Gefäße, Schachteln oder Staubfänger immer wieder von klebrigen Fingerabdrücken befreien, dass es wieder schön und ordentlich aussieht. Denn mal ehrlich: das sieht unser Kinderzimmer selten. Allein den Moment abzupassen, diese Bilder zu machen, grenzte an ein Wunder.

Was mir am meisten Kopfzerbrechen bereitete, waren Plüschtiere. Nicht, wie ich sie am unauffälligsten entsorgen könnte. Das würde mir hier niemand verzeihen. Ich habe nach einer platzsparenden Möglichkeit gesucht, sie zu „lagern“, ohne dass sie mitten im Raum von der Decke hängen. Am Ende haben wir uns für eine Schuhaufbewahrung hinter der Tür entschieden. So haben locker 30 Plüschtiere Platz, es sieht realtiv gut aus und nichts liegt oder hängt im Weg. In den unteren Fächern haben wir die Crew, die oft bespielt wird wie Handpuppen und Co. Oben, also außer Reichweite, haben wir eher Plüschtiere, die für die Erinnerung sind – und sei es meine eigene.

In der Regel sitzen die Kinder im Wohnzimmer oder am Esstisch und malen. Doch manchmal möchte die Große ihre besonderen Malbücher gern allein ausmalen – ohne kleine Schwester, die alles wegnehmen will. Deswegen haben wir uns für diesen kleinen Schreibtisch von Plan Toys entschieden. Er ist schlicht, schön und auf der Tafeloberfläche lässt sich alles schnell wieder abwischen. So kann auch meine kleine Tochter darauf malen ohne Malheur.

Zum Platz für „Firefighter“ hat unsere Tochter ihn erkoren.

Am Ende ist der Zweck des Stuhls klar, dennoch wird er oft zum Klettern genutzt. Unsere Einjährige stellt ihn immer an die Leiter des Hochbetts und hofft, endlich die nächste Stufe erreichen zu können. Ich hoffe, wir haben noch etwas Zeit damit.

Da wir nun, dank flacher Regale und Spielflächen, viel Platz an den Wänden haben, dürfen die mit Bildern geschmückt werden. Doch fürs Kinderzimmer habe ich eine Bedinung: nicht zu bunt. Nicht, weil ich meine Kinder gern zu düsteren Miesmuscheln erziehen möchte. Ich glaube, dass Spielzeug, lautes Lachen und viel Musik schon farbenfroh sind. Kinder sind per se bunt, da müssen nicht noch die Wände vor Farbe überlaufen. Wir haben eine Wand bewusst in hellem grau mit einem Bild von Lovely Little Company und dem schönen Tipi-Regal von childwood. Nicht zu viel, aber auch nicht zu erwachsen. Die Kleine liebt ihr Löwenbild, so oft wie sie im Spiel davor steht und wie ein Löwe brüllt.

Auf der anderen Seite schmücken schlichte Berge unsere Wand. Da die Lieblingsfarbe der Großen noch Lila ist, war die Farbauswahl schnell klar. Zusammen mit dem hellen grau ist es hübsch, aber eben nicht zu viel. Davor liegt ein grüner Teppich, der vor Bergen und Hausbett aussieht wie eine Wiese. Glaubt mir, darin befinden sich oft Schätze, auf die Eltern ungern nachts treten wollen. Seit einigen nächtlichen Treffen mit Legosteinen und Schleichtieren machen wir abends immer eine Schneise zum Bett. So können wir unbeschadet zu den Kindern taumeln.

Das Puppenhaus hatte ich schon mal hier genauer vorgestellt. Es wird von beiden gerne und viel bespielt und immer wieder neu eingerichet und umgeräumt. Sogar die Kleine steht immer wieder davor und spielt ihre eigenen Geschichten. Um die Babypuppe wird sich aktuell viel gestritten. Ich glaube, es wird Zeit, dass die Kleine zum Geburtstag ihre eigene bekommt.

Der Plan ist, dass wir auf alle Boxen noch Symbole kleben, die zeigen, was drin ist. Witzigerweise brauchen das die Kinder nicht. Sie wissen genau, an welcher Stelle sich alles befindet – besser als manche Eltern. Deswegen haben wir uns als Akzente für die schönen Boxen von 3Sprouts entschieden. Hier einen Hasen, da eine Schlange: Die Kinder durften sich aussuchen, welche sie wollen. Auch die Nachtlichter von A lovely Little Company sind ihnen wichtig. Jede darf abends eines anmachen, das gehört mittlerweile zu unserem Ritual.

Der Umbau des Kinderzimmers hat lange gedauert, denn wir haben lange nach den richtigen Möbeln und Details gesucht. Doch mittlerweile sind wir wirklich happy und die Mädels sowieso. Sie zeigen es immer ganz stolz ihren Freunden und sind gern darin. Das ist für mich das wichtigste!

Worauf habt ihr beim Kinderzimmer geachtet?

Der Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit tausendkind.

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