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Wasser oder Saft? Kinder müssen trinken

Wasser trinken mit Kindern

Kinder und Trinken – das scheint mir bei vielen Eltern ein Thema. Manche Kinder trinken nicht viel, andere Kinder haben bestimmte Vorlieben und Wünsche. Geht es um einen bestimmten Becher oder das Trinken nur auf Mamas Arm, finde ich es vollkommen ok. Geht es aber um süße Eistees oder Säfte, die das Kind ausschließlich trinken will, setze ich als Mutter doch Grenzen.

Süße Säfte oder Eistee sind lecker, keine Frage. Auch ich mag gern ein Glas davon. In der Regel bieten wir sowas aber nicht als alleiniges Getränk an, so kommen unsere Kinder kaum auf die Idee, es haben zu wollen. Wenn wir gemeinsam essen oder unterwegs sind, biete ich  Wasser an, ob als Karaffe auf dem Tisch oder in den Flaschen unterwegs. Zumindest unsere Kinder haben gar nicht das Bedürfnis, etwas anderes zu wollen. Im Gegenteil, das Baby zieht seine Wasserflasche leer, als wäre es ein leckerer Cocktail. Warum etwas anderes anbieten?

Vorbild? Ich mache das, was Mama macht.

Mittlerweile haben wir die unausgesprochene Regel, dass wir Saft und Co zum Frühstück anbieten, da auch wir dann gern ein Glas trinken. Oft schmecken sie den Kindern dennoch nicht, so dass sie beim Wasser bleiben. Ich führe das aber auch auf unsere Vorbildfunktion zurück. Wir trinken am Tag auch nur Wasser, um unseren Wasserhaushalt zu beschäftigen. Die Kinder kennen es nicht anders und machen einfach mit.

Grenzen hat die Wasserliebe allerdings bei der Großen. So bald auch nur etwas Kohlensäure am Wasser vorbei gelaufen ist, rührt sie es nicht an. Wir hatten einmal den Fall, dass sie großen Durst hatte. Wir saßen im Auto, ihre Flasche war leer und sie hätte nur Papas „Sprudelwasser“ haben können. Nun ja, das Ende vom Lied: wir mussten an der nächsten Raststätte halten und ihr eine neue Flasche Wasser kaufen. Doch lieber so als Durst haben, oder? Die Kleine ist da ganz anders. Sie trinkt auch gern Sprudelwasser, wobei da wenig in ihrem Bauch landet. Denn das witzige Prickeln im Mund bringt sie so zum Lachen, dass alles wieder rausläuft. Dann lieber doch stilles Wasser aus Flasche oder Becher, so wie Mama.

Und warum kein Saft?

Nun habe ich groß und breit erklärt, dass wir lieber Wasser statt Saft trinken, um unseren Durst zu löschen. Und warum?

Zum einen wegen des Zuckers, aus dem Säfte und Eistees vorwiegend bestehen. Dieser ist nicht nur schlecht für die Zähne, sondern fördert auch Karies, Übergewicht und langfristig auch andere Krankheiten wie Diabetes oder Herz-Kreislauferkrankungen. Das passiert nicht unbedingt heute oder morgen mit den Kindern, aber dennoch muss man neben all den süßen Angeboten im Kinderalltag nicht noch mehr Zucker geben. Meine Kinder lieben Süßes, keine Frage. Sie würden auch niemals ein Stück Schokolade oder ein Eis ablehnen, aber dennoch schaue ich etwas auf den gesamten Konsum an Süßkram. Und wenn „Wasser trinken“ dafür sorgt, dass sie etwas weniger Zucker zu sich nehmen, dann mache ich gerne mit.

Zum anderen aber auch wegen der Verfügbarkeit und Einfachheit. Wasser gibt es glücklicherweise überall dort, wo wir unterwegs sind. An der Tankstelle, im fernen Urlaubsland oder zu Hause und es schmeckt nahezu immer gleich. Wenn die Kinder also Durst haben, haben sie immer ihr Wasser, egal wo. Mögen Kinder aber nur einen bestimmten Saft, wird es manchmal schwer, den auch zu bekommen.

Wasserbedarf bei Kleinkindern

Der Körper des Menschen besteht zu einem Großteil aus Wasser. Das ist nicht neu, aber vielleicht sollte man sich einmal das Verhältnis vor Augen führen. Während es beim Erwachsenen um die 55 Prozent sind (bildlich, bis zur Hüfte), sind es bei Kleinkindern 75 Prozent. Ihnen stünde das Wasser also bildlich bis zum Hals. Dieser Wasserhaushalt muss natürlich aktiv bleiben, idealerweise mit reinem Wasser als Getränk, wie zum Beispiel Volvic Wasser. Volvic hat für Kinder auch tolle Motivflaschen oder kleine Sportflaschen mit Sammelstickern.

Doch wie viel Wasser braucht ein Kind? Ein Kleinkind sollte pro Tag ca. 5-6 Gläser Wasser trinken. Das ist viel, finde ich. Aber warum es so wichtig ist und was im Körper der Kinder und auch bei uns Erwachsenen damit passiert, habe ich euch schon mal aufgeschrieben.

5 Fakten über Wasser

Es ist also nicht unerheblich, wenn der Körper eine Zeit lang ohne Flüssigkeit ist. Im Gegenteil. Ich merke es recht schnell und habe mittlerweile immer eine Flasche Wasser am Schreibtisch stehen. Mein Tagesziel: ein bis zwei Flaschen davon trinken. Nicht immer schaffe ich es. Wie es dann erst für Kinder, die so vom Leben abgelenkt sind, dass sie es einfach vergessen?

Wie animiert ihr eure Kinder dazu, zu trinken?

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Volvic.

 

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3 Comments

  • Reply
    Alex
    21. September 2017 at 10:56

    Hey Bella,
    hier läuft es sehr ähnlich. An sich steht Wasser immer frei zur Verfügung und ist auch das was wir auf Ausflüge und in die Schule mitgeben.
    Wir machen zum Abendessen/Nachmittag eine dünne Saftschorle (1:3, Direktsaft) und wenn die alle ist gibt es Wasser. Die Kinder kennen Saft und anderes von Freunden und fragen sicher auch mal nach. Geburtstage und Familienfeste sind eine Ausnahme, wir ordnen Saft/Schorle aber als „Süßigkeit“ ein. So kann die Schorle am Tisch gegen was anderes getauscht werden, wenn dafür Wasser getrunken wurde. Das Prinzip funktioniert hier sehr gut. Und ganz klar die Erwachsenen leben gesundes Trinkverhalten vor. Super Alternative und sehr. beliebt sind hier kalte früchtetees.
    Lg

    • Reply
      familieberlin
      21. September 2017 at 11:02

      Das freut mich!
      Bei Freunden trinkt unsere Große auch immer Saft (aus Trinkpäckchen), aber nur wegen der Verpackung. Am Ende hat sie es immer stehen lassen, weil es ihr nicht schmeckt. Es geht halt um das Dabeisein. Das ist aber auch ok. Früchtetee mag sie auch nicht, ich glaube, sie mag insgesamt wenig trinken. Leider. Wir geben ihr dann viel Gurke und so. 😉 LG Bella

  • Reply
    Ulrike F.
    27. September 2017 at 14:18

    Bei uns gibt es auch fast nur Wasser. Außer am Wochenende, da gibt es dann Apfel oder
    Saftschorle so 1:3. Unsere Tochter ist auch nicht so das sie sonst nicht danach fragt.

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