Baby Schwangerschaft

babyberlins Update: Das erste Trimester der Schwangerschaft

Nun bin ich schon Anfang der 17. Woche meiner zweiten Schwangerschaft- die Halbzeit naht. Da sich aber viele gewünscht haben, mit uns und babyberlin mitzufiebern und „dabei“ sein zu dürfen, gibt es heut ein Schwangerschaftsupdate der ersten Wochen. Von nun an werde ich immer mal wieder ein Update geben, neben den anderen Artikeln zu Gefühlen, Fragen, Geschwisterplüsch und Unsicherheiten. Einen Text über unsere Anfangsschwierigkeiten habe ich schon vor einiger Zeit geschrieben. 

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Bald sind die Füße nicht mehr zu sehen.

Der Test

Tja, woher weiß man, dass man schwanger ist? Keine Ahnung, man merkt es einfach. Ich hatte in meinem Kopf die Wahl: entweder schwanger oder unheilbar krank. Es war glücklicherweise ersteres, was sich durch unendliche Müdigkeit und Schwindel bzw. Matsch im Kopf bemerkbar machte. Das war nicht normal. Da ich noch einige Tage vor meiner Periode war, kaufte ich einen Frühtest und wartete einfach mal ab- wer weiß. Da ich ein ungeduldiger Mensch bin, habe ich den gleich ohne Beisein von herrnberlin gemacht. Aber miniberlin war dabei- zumindest im Nebenzimmer. Sie durfte dann auch gleich meine Freude merken und die Nachricht als erste erfahren. Auch wenn sie es (noch) nicht einordnen konnte.

Mehr oder weniger Schwangerschaftssymptome

Die ersten drei Monate hatte ich eine stetige aber nur unterschwellige Übelkeit. Trotzdem war es nervig, stets seinen Magen zu merken und zu denken, ich müsse mich gleich übergeben. Dem war nie so- ein Glück. Ansonsten ist da diese bleierne Müdigkeit. Beides kenne ich schon aus der ersten Schwangerschaft, mit dem Unterschied, dass ich mich nun nicht so erholen kann wie damals. Während ich 2013 nach der Arbeit heim kam, schlief, Abendessen machte, auf dem Sofa einnickte und dann ins Bett ging, bespaße und versorge ich nun meine miniberlin. Das schlaucht, aber so ist es nunmal. Da bin ich froh, dass ich mich nicht ständig übergeben muss. Sonstige Symptome sind: Verdauungsschwierigkeiten, ab und zu Schwindelgefühl, etwas Watte im Kopf. Im Gegensatz zu ersten Schwangerschaft merke ich dieses Ziehen der Mutterbänder erst seit kurzer Zeit. Wahrscheinlich liegt es daran, dass diese ja „erst“ gedehnt waren. Heißhunger habe ich von Beginn an- vorwiegend auf Süßes und Ungesundes. Nutellatoast, Streuselschnecke, Pudding, Waffeln- all das könnte ich stets und ständig essen. Meiner Haut sieht man diese Ernährung und die Hormone auch an- um’s Kinn und an den unteren Wangen sammeln sich Pickelchen.

Emotionen über Emotionen

Mit dem schwachen doppelten Streifen haben sich die Emotionen in den Vordergrund gedrängt. Ich habe miniberlin schon weinend in die Arme geschlossen und ihr gesagt, sie werde große Schwester. Verstanden hat sie es nicht, aber seitdem zieht es sich so durch. Ein trauriges Lied, ein Artikel, ein emotionaler Film- hallo Tränen. Aber auch vor Glück bin ich nah am Wasser gebaut. miniberlin redet seit einiger Zeit mit meiner Bauchkugel. Hallo Baby, mein Baby, Baby kuscheln. Diese Momente treiben mir auch die Tränen in die Augen, denn sie zeigen mir auch: dein Baby wird bald große Schwester. So emotional ich auch bin, so aufbrausend und schnell genervt kann ich auch sein. Das ist nicht immer einfach für herrnberlin, denn er bekommt es meist ab. Nachvollziehbar sind diese Gefühlsausbrüche nicht, auch für mich. Im Nachhinein wirken sie auch oft sinnlos, doch wenn die Emotionen überkochen, brauche ich erstmal etwas Zeit.

Was macht das Kind da mit meinem Körper?

Wie schon bei miniberlin wollten wir die Schwangerschaft die ersten Wochen für uns bzw. im engeren Kreis halten. Das war aber nicht so einfach, denn während mir bei miniberlin ab der 14. Woche langsam die Hosen zu eng wurden, musste ich nun bereits in der 8. Woche meine Schwangerschaftshosen auskramen. Zum Ende der 10. Woche habe ich es dann auch im Büro gesagt, da ich es einfach nicht mehr verstecken konnte. Der Bauch ist also seit Beginn relativ schnell sichtbar und wird demnach auch immer größer. Nun, Ende der 16. Woche, sehe ich schon aus wie damals zur Halbzeit der ersten Schwangerschaft. Seit Beginn habe ich knapp vier Kilo zugenommen, was ich einfach mal auf die Vorweihnachtszeit schiebe.  Es ist auch einfach undankbar, vor Weihnachten schwanger zu werden. Oder zu sein. Oder in den letzten Zügen der Schwangerschaft. Essen möchte man dann einfach immer. Aber egal. Noch passen mir meine Hosen aus der ersten Schwangerschaft und über das Abnehmen mache ich mir dann irgendwann später Gedanken. Jetzt bin ich eher darauf bedacht, meine Ernährung wieder in gesündere Bahnen zu lenken. Nur süß, fett und aus Weissmehl muss auch nicht sein.

miniberlin wird große Schwester

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Der Bauch rückt immer mehr in miniberlins Fokus.

Seit einiger Zeit versteht miniberlin, dass da etwas vor sich geht. Sie ist anhänglicher, will häufig kuscheln und vor allem: Mama nicht teilen. Aber ebenso sieht sie mit wachsendem Bauch auch „ihr Baby“ darin. Sie möchte den Bauch streicheln, küssen oder den Kopf darauf ablegen. Dazu muss sie meinen Bauch auch immer auspacken. Zu Beginn dachte miniberlin, alle haben nun ein Baby im Bauch- Papa, Opa, Freunde und auch Fremde. Mittlerweile weiß sie, es ist nur in Mamas Bauch und in ihrem. Deswegen bekommen wir beide nun ein Baby und damit ist sie glücklich. Was sie aber nicht versteht, ist, dass Mama nun nicht mehr so einsatzfähig ist. Auf mir rumhüpfen, auf meinem Bauch rumturnen oder gemeinsam auf dem Bauch liegen und Dinge beobachten, durch wachsenden Bauch und fehlender Kondition ist es einfach nicht mehr möglich. Trotzdem versuche ich, es miniberlin nicht zu sehr merken zu lassen oder Alternativen zu bieten: gemeinsam lesen, malen, tanzen und vieles mehr. Hauptsache viel gemeinsame Zeit und viel Mama-Momente für sie!

Wie waren eure ersten Monate der Schwangerschaft? Habt ihr euch doll verändert?

Liebe Grüße
eure Bella

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4 Comments

  • Reply
    Sarah (mamaskind.de)
    17. Januar 2016 at 21:21

    Oh, ich freue mich über deine Updates!
    Ich war auch so emotional und am Wasser gebaut. Was besonders doof ist, wenn man vor dem großen Jungen stark sein will, der sich mal wieder nicht alleine anzieht.
    Wir haben unser Muster gefunden: der Mann bringt nun die Kinder zur Kita. Auch nach der Schwangerschaft gut: kein Stress für mich. 🙂

    Ein Hoch, ein Tief, ein Tränchen. Hach ja, damals… 😉

    • Reply
      familieberlin
      17. Januar 2016 at 21:23

      Hehe, was nicht ist, kann ja noch werden. 😉 Aber ja, diese Arbeitsteilung haben wir auch verstärkt. Wann immer der Mann was übernehmen kann, macht er es. Das hilft sowohl der Kraft als auch den Nerven. 😉 Liebe Grüße, Bella

  • Reply
    Hanna (familiert.de)
    18. Januar 2016 at 11:01

    Schon Halbzeit? Wie die Zeit rennt. Hast du denn nicht erst gestern verkündet, dass du schwanger bist?! :O

    Ich glaub für kleine Kinder ist das auch schwer nachzuvollziehen, was da vor sich geht. Eine gute Freundin von mir ist auch gerade schwanger und Noah hat das total fasziniert, dass er zwischenzeitlich auch der Meinung ist, dass Mama ein Baby im Bauch hat. Schon witzig. Aber ist ja auch irgendwie was ganz besonderes, wenn die eigenen Kinder den Bauch streicheln, küssen und damit kuscheln. Das stell ich mir ja – vor allem im Vergleich mit einer ersten Schwangerschaft – mega magisch vor…

  • Reply
    Bianca
    28. Januar 2016 at 15:41

    Ich hatte während meiner Schwangerschaft auch arge Probleme mit den Hormonen. Nach der Geburt war es noch schlimmer, ich konnte noch nicht mal tierdokus schauen. Lach. Zwischenzeitlich ist alles wieder gut. 🙂 ich wünsche dir trotz allem eine schöne Kugelzeit.:)

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