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Erkältungszeit mit Kindern: Unsere Hausmittel

Es ist wohl für niemanden eine Überraschung, wenn in der Bahn vermehrt Taschentücher gezückt werden und Spieldates unter Kindern wegen Erkältungen und Fieber abgesagt werden. So mild der Winter bisher auch verlief, dennoch haben Bakterien und Viren leichtes Spiel mit uns. Und so schniefen wir aktuell abwechselnd oder – Hilfe – gar gleichzeitig als Familie vor uns hin und hoffen, dass die Erkältungszeit schnell vorüber geht. Was uns in dieser Zeit hilft und was wir mit erkälteten Kindern machen, habe ich euch zusammen getragen.

Unsere TOP-Mittel gegen Erkältungen

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Unterstützende Hausmittel für Kinder

Eltern mit größeren Kindern kennen es. Unter Kennern wird dieser Trick auch gern als „Dönerladen Kinderzimmer“ bezeichnet: Die aufgeschnittene Zwiebel. Durch die aufsteigenden ätherischen Öle werden die Schleimhäute angeregt und Husten und auch Schnupfen lösen sich – quasi über Nacht. Es riecht zwar eine Weile danach, aber ich schneide mittlerweile beim kleinsten Schniefen am Abend eine Zwiebel auf und stelle sie zu den schlafenden Kindern ans Bett – außer Reichweite der Kleinen, denn die könnte durchaus mal reinbeissen wollen.

Ebenso sehr hilfreich: das Inhalieren mit Kochsalzlösung. Es muss nicht sofort ein teilweise teurer Inhalator sein, die gute alte Schüssel mit dem Handtuch darüber tut es auch. Aber ich gebe zu: Das geht nur bei älteren Kindern, die Kleinen finden den Schwitzkasten doof. Wir haben uns den Inhalator mal verschreiben lassen, als eines der Kinder Bronchitis hatte. Seitdem ist er im Winter immer griffbereit. Kein schönes Dekoelement im Wohnzimmer, aber unverzichtbar.

Eine Kombination aus feuchtwarmer Luft zum Inhalieren und heilenden Dämpfen ist ein Erkältungsbad. Für Kinder gibt es allerdings wenige Zusätze, die unbedenklich sind, denn immer wieder entdecke ich Menthol in den Zusätzen. Eucabal hingegen verwendet ausschließlich Extrakte aus Thymian in Kombination mit Mandelöl und Vitamin E. Das unterstützt die Atemwege, ohne sie zu belasten und trocknet die Haut nicht aus. Gerne machen wir das am Abend vor dem Schlafengehen, denn so wird die durchschniefte Nacht etwas ruhiger.

Schon als meine Kinder noch Babys waren, habe ich in der Erkältungszeit Kräuterhexe gespielt und Hustensaft gekocht. Auch hier habe ich auf Thymian gesetzt, denn laut meiner Kinderärztin ist es für Kinder unbedenklich, löst den Schleim und hilft beim Abhusten. In Kombination mit Honig (oder Agavendicksaft bei Babys) wird der Husten gelindert.

Eine gewürfelte Zwiebel
1 EL Thymiantee
1 EL Salbeitee
2 EL Honig (oder Agavendicksaft bei Babies unter einem Jahr!)
250ml Wasser

Kocht alle Zutaten zusammen auf und lasst die Sud abkühlen. Danach wird alles durch ein Sieb gedrückt und in ein Gefäß gefüllt. Über den Tag könnt ihr 2-3 mal je einen Teelöffel geben. Der Saft hält sich ungefähr eine Woche im Kühlschrank.

Nähe gegen die Müdigkeit

Gerade nach unruhigen Nächten sind alle Beteiligten übermüdet und gereizt. Das mag sich bei Eltern anders äußern als bei den Kindern, und dennoch brauchen beide dann viel Nähe und Ruhe. Das ist für Kinder wahrscheinlich einfacher als für uns Eltern, die im Kopf noch viele Aufgaben und Termine haben. Die müssen erledigt werden, klar. Aber auch wir müssen Kraft tanken für die kommende Zeit, denn manchmal dauern Erkältungen und Infekte trotz guter und stetiger Behandlung länger. Also hab kein schlechtes Gewissen, wenn du dich früher ins Bett legst – gern auch zum kränkelnden Kind, denn Nähe hilft am meisten bei unruhigen Nächten.

Sind die Kinder noch kleiner und können nicht benennen, wo und warum sie sich gerade schlecht fühlen, ist das Miteinander manchmal schwer. Sie sind unruhig, unzufrieden und das äußert sich auch in ihrem Verhalten. Da hilft nur eines: Verständnis und offene Ohren.

Achtet dennoch auf euer Kind und geht bitte sofort zum Arzt, wenn ihr euch Sorgen macht oder etwas komisch ist.

Was macht ihr gegen hustende Kinder und kleine Schniefnasen?

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