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#DankDir: Wie meine Hebamme mich zum bindungsorientierten Umgang mit meinem Baby brachte | Werbung |

Ich werde nie meine Vorsätze vor der Geburt meiner ersten Tochter vergessen. Alles solle so bleiben wie bisher, nur, dass eben ein kleines Baby in unserer Mitte dazu kommt. Ich wollte nicht auf jeden Quak reagieren und auch so wollte ich dem Baby ja nichts angewöhnen oder es sogar verwöhnen. Bücher über den Umgang mit Babys las ich wenige und wenn, dann ging es eher um ihre Entwicklung.

Vorsätze weichen dem Bauchgefühl

Als meine Tochter dann da war, habe ich diese Vorsätze schnell vergessen. Nicht bewusst, sondern eher intuitiv. Ich habe mein Baby auf den Arm genommen, wenn es unruhig wurde, habe sie getragen und auch nachts schlief sie entgegen aller Vorgaben des Krankenhauses und der Hebammen vor Ort auf oder neben mir. Als wir dann daheim waren und in unserem Rhythmus ankamen, lag sie auch ab und zu in ihrem Stubenwagen. Selten, aber sie tat es. Als meine Hebamme dann das erste Mal vorbeikam und meine Tochter friedlich in ihrem Stubenwagen lag, sagte ich unüberlegt: „Ich möchte sie nicht zu sehr verwöhnen, deswegen lege ich sie auch ab und zu dorthin.“ Dieser Satz war eher einem Gefühl des Selbstschutzes‘ als meiner Überzeugung geschuldet. Dem Gefühl, dass sicher gleich ein wieder Spruch zum Verwöhnen von Babys kommt. Einen Satz, den ich schon in wenigen Tagen Mutterschaft hörte und auf den ich bisher keine schlagfertige Antwort parat hatte und ihm demnach aus dem Weg gehen wollte.

Meine Hebamme aber schaute ganz ruhig auf meine Tochter und meinte:

Verwöhnen? Babys kann man nicht verwöhnen. Sie brauchen jede Nähe, die sie sich einfordern, um ein gesundes und stabiles Urvertrauen aufzubauen. Du gehst auf ihre Bedürfnisse ein und baust so eine stabile Bindung auf. Das ist auch unsere Aufgabe als Eltern, um sie stark für die Welt da draußen zu machen.

Neue Begriffe für die Gefühle in mir

Urvertrauen? Stärke? Nicht verwöhnen können? All diese Begriffe und Zusammenhänge habe ich bei Babys noch nie gehört. Doch sie gaben mir Sicherheit, in meinem Umgang, aber auch in meinem Denken über mich als Mutter. Diese Gefühle in mir waren also keine gluckenhafte Anwandlung, keine Übertreibung und kein Grund, gesellschaftlich isoliert zu werden, weil andere Eltern nicht so ticken.

Denn, wie ich jetzt weiß, denken viele Eltern so. Sie geben ihren Kindern Nähe, erfüllen diese Bedürfnisse und haben keine Angst mehr vor dem allseits verteufelten Verwöhnen. Doch wenn ich andere Mütter höre, deren Hebamme wohl nicht der Meinung war wie meine damals, dann bin ich dankbar.

Dank meiner Hebamme vertraue ich auf mich

Dankbar für die magischen Worte gleich zu Beginn der Babyzeit.
Dankbar dafür, den Grundstein meiner Mutterschaft mitgefestigt zu haben.
Dankbar, den Gefühlen in mir Namen gegeben zu haben.

Denn dank dieser Worte und Namen fand ich mehr über das Thema heraus. Was ist Urvertrauen? Bedürfnisorientierung? Und wie bitte baut man eine Bindung zu Babys auf? Damit eröffnete sich mir ein neues Themenfeld. Eines, in dem ich mich selbst sicher fühlte. Ich bin kein Exot im Umgang mit meinen Kindern – ich mache es richtig. Für uns und vor allem für sie. Und wenn sie könnten und es verstehen würden, so würden sie sicher auch dankbar sein.

#DankDir Kathrin!

Hebammen sind für junge Mütter unerlässlich, denn es braucht mehr als zwei Menschen, um ein Baby zur Welt zu bringen. Egal, ob bei der Geburt, bei Stillproblemen, Sorgen um das Baby oder Nachsorge von Geburtsverletzungen: ohne meine Hebamme hätte ich viele Situationen nicht oder nur schwer gemeistert. Deswegen ist es so wichtig, Danke zu sagen und mit viel Unterstützung den Beruf der Hebammen am Leben zu erhalten. Pampers unterstützt deswegen den Deutschen Hebammenverband (DHV) mit 50.000 Euro. Auch du kannst aktiv sein und mit einem Video oder unter den Hashtags #DankDir, #HebammenSindHeldinnen und #DankeSagenMitPampers deiner Hebamme danken.

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