Wochenende in Bildern

Silvester mit Kindern: Unser Wochenende in Bildern 30./31. Dezember

Zack, schon ist das neue Jahr. Und damit stehen wieder viele Veränderungen an. Entscheidungen wollen getroffen werden, Pläne in die Tat umgesetzt werden. So viel ist sicher: es wird sehr spannend, anstrengend und hoffentlich sehr schön! Doch nun haben wir erstmal Silvester gefeiert und das war für manche unter uns sehr aufregend. Wir hatten Besuch und deswegen habe ich auch etwas verpennt, am Samstag Bilder zu machen. Aber der Tag und die Zeit zusammen war sehr gemütlich, mit Spaziergängen, Spielen und Reden. So, wie es eben sein soll.

Sonntag, Silvester

Wir haben Freunde zu Besuch. Die Kinder spielen viel zusammen und ich bin ganz überrascht über meine beiden Mädels. Groß sind sie, im Vergleich zum Besuchsbaby und vor allem: fürsorglich. So passt die Große viel auf die Kleinste auf und will Kuscheln. Meine Kleine findet das Baby sehr spannend und anscheinend zum Knutschen. Sie trägt den Nuckel hinterher und macht viel „Ei“. Klar, es wird auch mal versucht zu beißen oder etwas zu klauen. Aber auch das gehört dazu. Wir Erwachsenen verbringen viel Zeit auf dem Boden, mitten im Gewusel.

Zwischen all dem Spielen muss natürlich auch Kraft getankt werden. Ich backe Zimtschnecken und halte natürlich den wesentlichsten Rezeptbestandteil ein: Mittagsschlaf. Der muss sein! Danach wird geschlemmt und die Schnecken schmecken wie immer sehr lecker. Die Kinder essen lieber Obst und Salzstangen, aber das verzeihe ich ihnen. So bleibt mehr für mich.

Während die Papas am Nachmittag die Kinder lüften, bereiten wir das Abendessen vor. Schließlich ist Silvester und mit bestimmten Traditionen darf nicht gebrochen werden. Unsere: Käsefondue. Wir schnippeln und verteilen auch etwas Glitzer in der Wohnung, denn meine Große möchte feiern. „Mit Tanzen und Party, Mama“. Aber gern. Und so zieht sie ihr schönstes Kleid an und tanzt und dreht sich. Und die Kleinen? Die machen mit…bis es ins Bett geht. Denn trotz Silvester gehen sie wie immer ins Bett, da sie sich unbeindruckt zeigen von all dem Geknalle draußen. Noch. Wir Erwachsenen essen dann zusammen mit der Großen Fondue und feiern etwas. Leise natürlich.

Dank vieler Menschen in Berlin, muss man für ein Feuerwerk nicht bis Mitternacht warten. Die Große, die zu Beginn des Tages noch Angst hatte und sich nicht ans Fenster traute, hat bis zum Abend ihre Angst überwunden. Sie steht mit unserem Besuch am Fenster und strahlt, denn Feuerwerk ist nicht nur laut, sondern auch bunt und richtig schön. Schade nur, dass sich dazwischen immer wieder Knaller mischen, die definitiv nicht aus Deutschland kommen.

Zu einer richtigen Party gehören auch Spiele. Also spielen wir mit der Großen Karten und lachen viel. Denn irgendwie hat sie es nicht so mit den Regeln, auch wenn sie sie gut kennt. Doch „belügen“ tut sie nicht, sagt sie. Es macht dennoch viel Spaß und wir spielen mit ihr, denn ihre Augen strahlen richtig. Vielleicht wollte sie uns damit auch bewusst ablenken, wer weiß. Ins Bett geht sie dennoch vor Mitternacht, denn ab einem gewissen Punkt ist sie nur noch müde. Trotz Protest ist es sofort ruhig im Kinderzimmer. Welch‘ Überraschung.

Und so feiern wir Erwachsenen noch etwas, auch wenn eine Party anders aussieht. Wir kennen uns schon lange. Aber nun, mit Kindern, haben wir noch mehr Gemeinsamkeiten. Eine davon ist die Müdigkeit. Doch fast am Ziel, halten wir auch bis Mitternacht durch und stoßen an…zusammen mit dem Baby der Freunde. Denn es ist wirklich nicht leise bei uns in Berlin und so ist es kein Wunder, dass das Kind nicht schlafen kann. Wir erinnern uns an unser erstes Silvester mit Baby, denn da waren wir um Mitternacht auch zu dritt.

Montag, Neujahr

Von der Deko hängt noch etwas und es sieht wirklich ein bisschen wie nach einer langen Party aus. Geschirr, leere Flaschen und Servietten liegen rum. Gemeinsam schaffen wir schnell Ordnung für ein schönes Neujahrsfrühstück, denn danach wollen die Freunde wieder fahren.

Doch nicht, ohne wieder zusammen zu spielen und vor allem die Kinderküche unsicher zu machen. Die Kinder haben sich wirklich toll verstanden und anscheinend haben sie sich wirklich gern. Denn beim Abschied wird immer wieder geknutscht, gedrückt und gewunken, bis niemand mehr zu sehen ist.

Pause muss sein, auch nach einer ruhigen Party. Die Kinder sind im Bett bzw. hören Hörspiele und so kuschel ich mich in den Sessel und lese. Das erste Buch 2018 habe ich schon durch und auf der Leseliste stehen nun viele viele mehr. Ich genieße die Ruhe, denn vor allem das Baby ist gerade sehr fordernd und launisch. Auch wenn ich viele Phasen von ihr kenne, so wundert es mich. Sie war schon lange wesentlich entspannter, doch aktuell möchte sie nur bei mir sein und lässt niemanden an sich ran. Umso mehr brauche ich diese kleine Pause.

Wenn man an einem Tag zuviel bäckt, hat man am nächsten Tag noch etwas davon. Also essen wir noch ein paar Zimtschnecken und trinken Kaffee. Auch das ist unser Ritual am Wochenende geworden, das mittlerweile sogar die Kleine einfordert. Mein kleiner Süßzahn lässt sich eben nicht um die guten Dinge bringen.

Doch Bewegung muss sein. Wie wohl ganz Berlin machen wir uns auf den Weg zum Spielplatz. Viele Läufer kommen an uns vorbei und einige davon sehen aus, als würde sie motiviert mit ihren Vorsätzen starten. Die Große braust mit dem Fahrrad vorsichtig davon, während die Kleine Hunde zählt und winkt.Was man leider unter dem Schneeanzug der Großen nicht sieht…

…ist ihr Kleid. Silvester hat wohl Eindruck hinterlassen, denn sie hat dafür ihr bestes Kleid angezogen. Das muss nun auch weiter getragen werden und ein bisschen ist sie Braut. Seit einer tollen Hochzeit im Sommer in Frankreich liebt sie Hochzeiten und vor allem die Kleider dazu. Also trägt sie ihr Kleid mit Liebe auch am Neujahrstag, egal ob mit passenden Socken oder ohne. Denn das ist ihr neuster Trend: „Mama, die Socken müssen bunt sein, jede für sich“!

Weitere Wochenenden in Bildern gibt es bei Susanne von Geborgen wachsen.

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