Baby Schwangerschaft

babyberlins Update: Auf ins dritte Trimester der Schwangerschaft

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Ich habe schon eine Weile kein großes Update der Schwangerschaft gegeben. Doch mittlerweile häufen sich die Vorbereitungen und auch Gedanken, dass ich sie für euch einmal festhalten möchte. Ich bin aktuell in der 29. Schwangerschaftswoche, dass heißt im dritten Trimester der Schwangerschaft. Mittlerweile ist der Bauch nicht mehr zu übersehen, so dass eigentlich auch Menschen in öffentlichen Verkehrsmitteln ihn unweigerlich bemerken müssten. Tun sie aber nicht, was ich immer wieder nicht verstehen kann. Mittlerweile wiegen die anderen anwesenden Schwangeren in der Bahn ab, wer am „schwangersten“ ist und bieten sich gegenseitig Plätze an. Traurig.

Bauch? Es ist eine riesige Kugel

Mein Bauch misst aktuell knapp 110cm, das ist riesig. Und ich habe noch 11 Wochen vor mir. Ich wollte schon immer nachschauen, wieviel ich bei miniberlin am Ende der Schwangerschaft hatte. Aber ich glaube, es waren „nur“ um die 125cm. Demnach ist der Bauch schon größer als der vor zwei Jahren, was ich auch an Hosen und Shirts merke. Meine vorhandenen Umstandsshirts und -hosen sind mittlerweile etwas eng, zumindest um die Murmel rum. Aber auch Neue sind nicht größer, außer ich nehme sie in L bzw. XL. Doch irgendwie weigere ich mich, wieder neue Sachen zu kaufen, die ich nicht lange tragen werde. Eine Weile werde ich es also noch in meinen bisherigen Klamotten schaffen und dann steht auch schon der Sommer vor der Tür. Heißt: Kleider, Kleider und Leggins. Darin habe ich noch ordentlich Platz. Nichts desto trotz sieht man durch alle Stofflagen meinen größeren Nabelbruch, der gerade nach langen und anstrengenden Tagen besonders schmerzt.

Die letzten Tage im Büro vor dem Mutterschutz

Doch glücklicherweise habe ich bald Urlaub, der nahtlos in den Mutterschutz übergeht. Ich muss mich also nicht mehr lang bürotauglich kleiden. Während ich bei miniberlin noch bis zu Beginn des Mutterschutz gearbeitet habe, merke ich jetzt schnell jede Anstrengung, jeden Weg und jede Stunde vor dem PC sitzend. Mein Rücken und meine Ausdauer sind definitiv in den letzten zwei Jahren verloren gegangen. Hinzu kommt eine schmerzende Symphyse. Diesmal verstehe ich all die werdenden Mütter, die ich damals so fit und aktiv belächelt habe. Doch „damals“, da hatte ich noch Zeit für mich, zum Shoppen, für Vorbereitungen und Yoga. Diesmal bin ich körperlich wahrscheinlich aktiver dank zahlreicher Spielplätze, aber definitiv nicht so ausgeglichen und entspannt. Umso mehr freue ich mich auf die baldige Auszeit, bevor der Trubel losgeht und unsere Welt auf den Kopf gestellt wird. Ich habe schon einen Yoga-Kurs gefunden und überlege tatsächlich, auch schwimmen zu gehen. Ihr seht, meine Pläne sind groß, ob es meine Energie auch ist?

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Wer „stört“ denn da beim Ausruhen?

Die Vorbereitungen beginnen…jetzt!

Während ich bei miniberlin schon viel und oft über diese oder jene Anschaffung nachdachte, ist es bei babyberlin anders. Bisher habe nur einige Kleidungsstücke gekauft, auch wenn wir von der großen Schwester noch einiges haben. Ich möchte ihr aber auch eigene Dinge mit auf den Weg geben, das erste Outfit, mit dem sie aus dem Krankenhaus heim kommt zum Beispiel. Nicht alles soll nur mit ihrer Schwester verbunden sein, sie braucht auch eigene Sachen, Spielzeug, denn sie ist ein eigener Mensch. Doch Klamotten sind nicht alles, wie ich jetzt bei Susanne vom Blog NullPunktZwo gesehen habe. Sie erwartet aktuell ihr viertes Kind und hat tatsächlich noch eine Liste für alles was wichtig ist. Ich bin überrascht und diese Liste versetzt mich auch teilweise in Panik. Wollten wir nicht das Kinderzimmer umbauen und einen neuen Wickelplatz einrichten? So viele Idee, die bisher nicht umgesetzt wurden. Doch ich verbuche auch das nicht unter Ignoranz gegenüber babyberlin. Die Wochenenden mit Kindern sind einfach voller und aufregender als nur als Paar. Demnach kommen wir auch weniger dazu, einmal in Ruhe den neuen Schrank zu planen…oder überhaupt aufzubauen. Aber es wird, das weiß ich. Und wenn nicht alles perfekt ist zur Geburt, dann ist das auch ok. miniberlin hat die ersten Wochen kaum Zeit in Ihrem Zimmer verbracht, ich vermute, das wird nun kaum anders sein.

Wichtig ist mir nun eher die Vorbereitung auf die Geburt. Warum, wieso, weshalb? Darüber berichte ich demnächst ausführlich. Denn zum einen habe ich ja schon eine Geburt erlebt und darauf meine Erfahrungen gesammelt und auch ein kleines Fazit gezogen. Was möchte ich? Was möchte ich definitiv nicht mehr? Welche Rolle spielen herrberlin, Hebamme und Krankenhaus nun in der zweiten Geburt? Viele Dinge, über die ich mir Gedanken mache und nach und nach für euch niederschreibe. Ich lese aktuell auch viel zu diesem Thema, was ich bei miniberlin nie gemacht habe.

Die große Schwester wird immer größer

Dass miniberlin bald nicht mehr unser Baby sein wird und auf einmal ganz anders wahrgenommen werden kann, ist logisch. Doch diesen Wandel durchläuft sie schon einige Zeit. Das ist zum einen natürlich ihrer eigenen Entwicklung zuzuschreiben. Sätze aus mehreren Worten, der Wille eigene Entscheidungen zu treffen oder Dinge allein durchzuführen. Doch auch in Bezug auf ihre „Swesterbabii“ verändert sie sich. Sie hilft mir immer mehr, reicht mir ihre kleine Hand als Hilfe zum Aufstehen. Sie merkt, wenn ich Schmerzen habe und mahnt mich „Mama ausruhen, Sofa!“ oder kuschelt sich einfach an mich und guckt sich Bücher an, wenn ich mich ausruhe. Viele Dinge macht sie von allein, ich muss es ihr nicht sagen. Sie merkt, wenn es mir nicht gut geht und das fasziniert mich sehr. Mein kleines baby passt auf mich auf, sie zeigt Empathie. Genauso geht sie auch mit ihrer kleinen Schwester um. Sie fordert weiterhin aktiv ein, mit ihr zu kuscheln, legt die Hand auf meinen Bauch und küsst ihn. Das rührt mich immer noch sehr und lässt meine Vorfreude steigen, wenn ich sie mir beide zusammen vorstelle. Doch auch der Respekt steigt vor der Situation, mit zwei eigenen Charaketeren zusammen zu sein, die unterschiedliche Bedürfnisse haben und einen eigenen Willen. Ich habe nur zwei Hände und soll damit vier Hände umsorgen. Davor habe ich Respekt, keine Angst.

Wie sieht es eigentlich mit euren Vorbereitungen in der Schwangerschaft aus? Seid ihr schon fertig mit allem und wartet nur aufs Kind? Was fandet ihr in den ersten Wochen mit Baby unerlässlich, gerad mit dem zweiten? Ich schaue gerad nach dem richtigen Tragetuch, denn das möchte ich unbedingt. Habt ihr da Empfehlungen?

Liebe Grüße
eure Bella

 

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3 Comments

  • Reply
    Beatrice
    15. April 2016 at 12:44

    Hallo Bella,

    Ich hab mein Tragetuch damals bei Girasol auf der Eisenacherstr. in Berlin-Schöneberg gekauft. Die fand ich schön und es hat mir bei drei Kinder guten Dienste getan. Aber da wird wahrscheinlich auch jeder seine Vorlieben haben. Die Tücher von Girasol gibt es in bunt und schlicht. Sie sind ohne Stretchanteil, was manch einen vielleicht stört. (Da haben übrigens auch tolle Hängematten!)

    Was mir die ersten ungewohnten Tage mit Kleinkindern und Säugling sehr geholfen hat waren Stillkugeln. Rezepte findet man viele im Netz. Die Schnellvariante geht mit Alnatura Frühstücksmüsli (oder wie es heißt) ohne getrocknete Früchte. Das ist schon grob geschrotetes Getreide, dann muss man das nicht auch noch selber machen.
    Die Kugeln sind so nahrhaft, da schiebt man sich einfach flott eine in den Mund und das Hungerloch ist erstmal vom Tisch. Denn stillend hat man ja doch immer mal Hunger, aber kommt einfach nicht dazu. Aber vielleicht kennst du die ja auch schon.

    Und wie es so ist mit Kleinkind und Säugling kannst du nachlesen auf meinem Blog. Ich hab drei im Abstand von 1,5 Jahren. 😀 Am Anfang habe ich oft einfach mitgeteilt, wenn beide Kinder weinten. Wenn man so schrecklich müde ist und den Laden alleine schmeißen muss, dann ist man echt auch manchmal ganz schön fertig. Aber es lohnt sich.

    Und falls du es nicht eh schon weißt (ich wusste es damals nicht, mein Kinderarzt hat diesen Tipp gegeben): Wenn dein großes Mädchen das Baby das erste Mal trifft, dann hab das Baby nicht auf deinem Arm. Es sollte bei jemand anderem auf dem Arm sein. oder im Kettchen liegen. Dann bist du als Mama nicht belegt mit dem Baby. Begrüß dein Mädchen und lass sie das Baby „finden“.

    Unsere Neuzugänge lagen immer im Bettchen eingekuschelt, als die „Großen“ dazukamen. Die wussten zwar das etwas besonders passiert war, aber dennoch. Ich begrüßte sie und wir kuschelten und wir haben gespannt gewartet, bis sie das jeweilige Baby suchten. Meist knatterten die Babys etwas vor sich hin und das ungewohnte Geräusch machte sie aufmerksam. Es war super süß zu sehen, wie sie gebannt und erstaunt zugleich das Baby ansahen. Als die dritte im Bunde dann etwas weinte, bekam ich sofort die Anweisung der großen Geschwister ich solle das Baby nehmen, es würde ja weinen.
    Bis heute zu sind die Kinder nicht eifersüchtig aufeinander. Sie sind eine Einheit und gehören zusammen.

    Beim Stillen haben wir parallel immer ganz viele Bücher geguckt und uns zusammen gekuschelt. Denn am Anfang ist man ja ziemlich dauerbelegt 🙂

    Ich wünsche dir ein paar entspannte restliche Wochen!

    Und dass in Berlin keiner bemerkt dass man hochschwanger ist, ist doch typisch Berlin. In Köln kannst du dich vor Sitzplätzen dann kaum retten. 😀

  • Reply
    Sabine
    20. April 2016 at 20:03

    Schon interessant, ich lese seit ein paar Monaten immer mal wieder vorbei, aber der Post könnte fast von mir sein. Erst einmal – genieß schon mal den Urlaub und danach den Mutterschutz, ich darf noch 3 Tage arbeiten…

    Bei uns ist auch noch nichts fertig, alles irgendwie für Nr.2 vorbereitet, diverse Baustellen parallel, aber nichts wirklich erledigt. Ich bin auch ehrlich gesagt nach einem Arbeitstag und danach großer Tochter abends zu müde und bequem noch etwas weiter zu machen…

    Interessanterweise haben wir hier auch erst mit der zweiten Schwangerschaft angefangen, mehr bzw. überhaupt etwas zur Schwangerschaft, Wochenbett und den ersten Jahren zu lesen… Das habe ich bei der großen nicht getan…

    Ich suche auch noch ein Tragetuch – finde es ehrlich gesagt gar nicht so einfach, dank der vielen Möglichkeiten bzgl. Material, Webart, Länge – und ja, auch Farbe und Muster…
    Nach welchen Kriterien suchst Du aus? Das würde mich wirklich interessieren, vielleicht fällt mir damit die Wahl leichter…

    Viele Grüße, und Danke für die abwechslungsreichen Posts!
    Sabine

  • Reply
    TL
    18. Mai 2016 at 13:51

    Wir bekommen im Juli unser zweites Kind,diesmal ein Mädchen 🙂 ich habe mir jetzt auch noch ein Tragetuch gegönnt, ein Yaro la vita emerald, das Muster gefällt mir so gut und ich habe bisher nur Gutes von Yaro gehört. Meine anderen Tücher sind ein Didymos Indio natur mit Hanf, das ich noch mit Batik-Technik verschönert habe. Es lässt sich schön binden, wenn es einmal eingetragen ist 😀
    Dann hab ich noch ein Amazonas irgendwas mit Brasil, das ist ziemlich grob und für mein großes Kind geeignet, für ein kleines Baby würde ich es nicht nehmen, es lässt sich schlecht festziehen und ist eben grob.
    Und mein liebstes Tuch: Ein 20 Jahre altes, sehr leichtes Tuch in lila mit Streifen, schon ziemlich ausgeblichen, niemand erinnert sich noch an die Marke, damit wurden ich und mein kleiner Bruder getragen 🙂

    Was die Sitzplätze angeht: Hier in Chemnitz werde ich von älteren Leuten böse angeguckt wenn ich sitze, obwohl ich dabei noch ein einjähriges Kind auf dem Rücken oder Schoß habe und eine Riesenkugel von Bauch habe. Allerdings sind dafür viele der Flüchtlinge total lieb und bieten mir sofort ihren Sitzplatz an.

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