Wochenende in Bildern

Zurück im Alltag: Unser Wochenende in Bildern 12./13. Mai 2018

Ich habe schon Fragen bekommen, warum ich keine Wochenenden mehr auf dem Blog teile. Das hatte viele kleine Gründe: viel zu tun, keine Bilder gemacht oder am Sonntagabend keine Lust mehr gehabt, am Rechner zu sitzen. Doch nun nehme ich euch mal wieder mit, in ein stinknormles Wochenende bei familieberlin. Denn wir sind Freitagabend aus Spanien wiedergekommen (mehr dazu ganz bald) und mussten erstmal wieder zurück in den Alltag finden.

Samstag

So traurig die Kinder auch waren, als es am Freitag wieder nach Hause ging, so glücklich waren sie über ihr Bett. Ihr eigenes, mit all den Plüschkollegen und den Streben zum Hängen, Toben und Verstecken. So waren sie am Morgen kaum zu sehen, denn in ihrem Zimmer ging es heiß her. Es war teilweise so laut, dass ich mir schon Sorgen machte. Doch sie waren ausgelassen, so habe ich sie selten zu Hause erlebt. So gut der Urlaub also tat, so schön ist es wieder für sie zu Hause. Wir verbringen einen ruhigen Morgen, im Schlafanzug und mit Planungen. Was kaufen wir ein, was machen wir wann? Vieles will erledigt werden.

Als alles eingekauft ist und wir endlich wieder ein bisschen Nahrung im Haus haben, wird zusammen gekocht. Doch immer wieder höre ich kleine Füße tapsen und schwupps fehlt etwas vom Tisch. Die Kleine füttert ihren Fred, unseren Hasen, mit Küchenabfällen. Was bin ich froh, dass sie nur daran kam und nicht an die Nudeln oder gar das Messer. Beides für Hasenbäuche oder Kinderhände ungeeignet. Da wir im Urlaub in einem Hotel mit Ziegen und Hühnern waren, die gefüttert wurden, hat sie ihre Angst vor unserem felligen Mitbewohner wohl abgelegt. Ihn freut es offensichtlich.

Eine wirkliche Pause habe ich nicht, aber dennoch mache ich mir den Kampf um Wäsche, Ordnung und weniger Sand im Koffer mit Kaffee und einer Serie schön. Was bin ich mittlerweile froh um Streaming-Angebote, denn so macht der Haushalt gleich etwas mehr Spaß. Die Wäsche ist schneller verräumt und Ordnung ist einfacher. Schade nur, dass mir das Wäschemachen noch nicht abgenommen wird.

Am Nachmittag sind wir Mädels allein. Um uns langsam vom Urlaub zu entwöhnen, haben wir frische Erdbeeren und (fertige) Pancakes besorgt. Wir lassen es uns gut gehen, sitzen auf der Terasse und spielen nebenbei. Die eine sucht krampfhaft ihren Ball, die andere backt Sandkuchen „wie in Spananien“ und ich hänge meinen Gedanken nach. Nur nicht zu viel Hektik nach einer Woche Urlaub.

Wir haben noch Familienbesuch zum Essen, grillen und reden viel über Kinder und was so kommt. Zusammen auf der Terasse entschleunigt das ungemein und irgendwie merke ich, dass es mir nach dieser einen Woche viel schwerer fallen wird, wieder in den Arbeitsmodus zu kommen, als sonst. Aber ich habe auch einige Inspirationen mitgebracht und freue mich darauf, sie umzusetzen.

Sonntag

Der Sonntag startet ungewöhnlich, denn ich werde samt der Kleinen gebeten, im Bett zu bleiben. Das findet die nur so halbgut und möchte bespaßt werden. Denn in der Regel hat sie sofort am Morgen Hunger und lässt dann auch keine Verzögerungen zu. Doch es geht, denn wir bekommen Frühstück gemacht. Der Grund ist weniger der Muttertag direkt, als der Satz einer Verkäuferin am Vortag zur Großen: Und morgen stehst du früh auf und machst Mama Frühstück. Mhm…ok! Sie hat so darauf beharrt, obwohl wir sonst diesen Tag eher ignorieren. Denn theoretisch ist jeden Tag Mutter-, Vater- oder Kindertag, denn man sollte den anderen jeden Tag wertschätzen und ein bisschen dankbar sein, für das, was er tut und dass er da ist. Seht ihr das anders?

Den Rest des Tages verbringen wir in Familie, denn meine Tante hat Geburtstag. Wir sitzen alle um den kleinsten Pool rum und beobachten 8 Kinder beim Toben und Planschen. Es geht wirklich wild zu, denn gerade Ein- bis Zweijährige sind nicht zimperlich untereinander. Welche Mama gehört wem allein und welche Puppe wird nicht geteilt? Es gibt einige Konflikte, aber auch das macht Kindheit aus, oder? Am Ende ist der Minipool voll mit Spielzeug und Kinderfüßen und jeder verträgt sich. Ein Glück!

Meine Große wird immer modebewusster. Sie wählt sich ihre Sachen bewusst aus, möchte bestimmte Dinge nicht mehr tragen und andere unbedingt haben. SO liebt sie aktuell ihren Strohhut, der auch von ihrer Schwester heiß begehrt wird. Kennt ihr das, dass ihr am besten alles doppelt hättet? Sonst gibt es hier viel Streit um das, was der andere hat. Vor allem Mützen und Tücher gehören aktuell dazu. Doch dieser Hut, der wird nicht geteilt. Nie!

Nun sind wir wieder daheim und ich bin gespannt, wann die Kinder schlafen. Denn die Rückfahrt war länger als gedacht und für manchen mit viel Schlaf. Ich gehörte leider nicht dazu. Diese Woche erwartet euch ein tolles Gewinnspiel und ein spannender Podcast zum Thema „Achtsame Elternschaft“. Wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt, tragt euch gerne hier ein.

Weitere Wochenenden in Bildern gibt es wie immer bei Geborgen wachsen.

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