Wie Kinder schlafen gehen: Aufruf zur Blogparade #huschhusch

25. August 2016
familieberlin
Baby | Kleinkind

Heute Abend steht mir eine Herausforderung bevor. Eine große, in meiner Vorstellung gerade unmeisterliche Aufgabe: ich bin allein mit beiden Kindern und muss sie ins Bett bringen. Warum ich das so angsteinflößend finde? Weil beide zu unterschiedlichen Zeiten schlafen gehen und babyberlin gerad sehr viel Nähe und Zeit braucht, um einzuschlafen.

Zwei Kinder, zwei Rituale

Mitunter kann das über eine Stunde dauern. Ich stille sie, halte sie nah bei mir, singe für sie und rede ruhig mit ihr. Keine Sorge, nicht alles gleichzeitig, aber so, wie sie es braucht. Ich merke, meine kleine Tochter braucht viel Mama-Zeit. Sie ist fast acht Wochen alt und glaubt man der „Elternbibel“ Oje, ich wachse*, dann ist sie mitten in einer großen Phase voller Veränderungen. Sie sucht meine Nähe noch stärker als sonst und macht sich auch lauthals bemerkbar. Wie ich damit umgehe? Ruhig, denn das braucht sie nun, vor allem abends zum einschlafen. Ruhe, wenig Licht und Mama – früher oder später schläft sie dank dieser Mischung ein. Die letzten Abende dauerte das aber über eine Stunde. Zeit, die ich allein mit beiden Kindern nicht habe. Oder doch?

Denn miniberlin geht erst gegen 20 Uhr ins Bett. Sie zieht sich um, wir putzen Zähne, schauen den Sandmann und verschwinden dann in ihrem Zimmer. Jeden Abend derselbe Ablauf. Wir lesen zusammen, singen ein Lied und kuscheln. miniberlin braucht mich zwar nicht mehr zum einschlafen, aber doch ist dieses Ritual untrennbar mit mir oder dem Papa verbunden. Aber, zur Erinnerung: ick bin ja alleine mit den Kindern. Also, was kann ich tun, um beide Kinder gerecht ins Bett zu bekommen?

In den ersten Wochen mit beiden konnte ich babyberlin noch im Wohnzimmer lassen oder hatte sie auf dem Arm. Die Zeit, wann sie ins Bett ging variierte und war dem Baby herzlich egal. Doch mittlerweile stellt es sich ein, dass sie zwischen 18 und 19 Uhr müde wird und ich auch ihr ein Abendritual geben möchte. Es hilft ihr und uns zu einer ruhigeren Nacht und entspannten Abenden. babyberlin schläft besser, wenn sie merkt, dass nun die Nacht da ist. Auch sie hat ihre Rituale. Kürzere ja, aber trotzdem sind die Abende für sie möglichst gleich: umziehen, singen, ausstreichen und massieren, stillen, schlafen. Ich merke, sie braucht es und während ich meine Große noch herauszögern kann, geht das beim Baby nicht. Lasse ich sie wach oder gebe ihr keine Ruhe, weint sie. Nein, sie brüllt. Das Ergebnis: es dauert noch länger, bis sie selig schläft.

#huschhusch: wie bringt ihr eure Kinder ins Bett?

Und nun meine Frage: wie macht ihr das, ihr Mehrfacheltern da draußen? Was macht ihr, wenn ihr allein seid und beide Kinder zu unterschiedlichen Zeiten ins Bett gehen und beide viel Aufmerksamkeit brauchen? Nehmt ihr das große Kind mit dazu, wenn das kleinere schlafen soll? Dann hätte ich wohl einen aufgeregten Floh neben mir und ein weinendes Baby im Arm. So meine dunkle Vorstellung. Ich bin wirklich ratlos. Vielleicht stelle ich mir auch alles schlimmer vor als es ist und am Ende ist es easy peasy? Hach, was wäre das schön!

Also her mit euren Tipps, Ideen, Mutzusprüchen aber auch der blanken Realität. Ist mein Unterfangen unlösbar oder gibt es Hoffnung? Macht mit bei meiner Blogparade #huschhusch und tragt euren Link bis zum 30.9. in die Liste ein. Ihr habt keinen Blog, aber wollt mir gern erzählen, wie ihr es macht? Dann kommentiert fleißig!

Ich freu mich drauf,
eure Bella

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17 Kommentare

  1. Tolles Thema, da wollte ich schon lange einmal ran :D Artikel ist schon online. Ich hoffe ich konnte helfen :D Liebe Grüße, Ella

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  2. Liebe Bella, der abendliche Ablauf hat mich auch schon so manches mal herausgefordert. Es ist nicht leicht mehrere Kinder alleine ins Bett zu bringen. Vor allem, wenn ein Säugling dabei ist, finde ich es schwierig. Ich habe da noch einen alten Beitrag, der gut passt. http://beatrice-confuss.de/2015/11/29/mit-kindern-im-bad/ Einen wirklichen Tipp kann ich dir nicht geben, außer: Improvisation ist alles und möglichst nicht aus der Ruhe bringen lassen. (Mein größtes Talent :-D ;-) ) LG Beatrice

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  3. Liebe Bella, ich bin zufällig auf deinen Beitrag gestoßen und musste lachen. Es kann kein Zufall sein, dass ich diese Nacht erst selbst etwas zum Einschlafen von Geschwisterkindern geschrieben habe: http://fernwehkinder.de/?p=823. Ich fürchte aber, dass ich dir bei deiner Problematik damit nicht so richtig weiter helfen kann. Mehrere kleine Kinder ins Bett zu bringen klappt wohl nur mit mehreren Erwachsenen wirklich gut.

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  4. Hallo.icv finde das Thema auch schön.und ich weiß welche Anstrengung es ist und welch Vorbereitung es fordert,wenn man beide alleine ins Bett bringt.meine große ist 5 oh schon fast sechs und der kleine 10monate.bisher gehen beide zur selben Zeit ins bett.um halb sieben gibt es abendbrot und danach werden beide bett fertig gemacht.die große kann sich ja alleine umziehen und zähne putzen geht auch mein baby auf dem arm.dann gehen wir ins zimmer der großen und lassen die Jalousien runter und machen kuschellicht an und lesen ein buch.der kleine spielt jetzt noch kurz und ich kuschel mit der großen.wir bringen sie ins Bett und sie wünscht ihrem Bruder und uns eine gute nacht.ein Kuss und eine Umarmung.dann ab ins babyzimmer . Jalousien runter und kudchellicht an.kuscheln und Kuss und beide schlafen.das hört sich einfach an,aber jeder weiß wie man sich danach und vorsehen dem tag fühlt.

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  5. Liebe Bella, den Artikel erinnert mich an mein zweites Wochenbett. Nach einem Monat Elternzeit, war ich eine Woche mit beiden Kindern ganz alleine, der Papa musste eine Woche weg für eine Dienstreise und die Tagesmutter machte Urkaub, Hurrageschrei! Ich war auch wochenlang am überlegen wie das wohl werden wird und die Abende machtennmir sorgen, wenn es auch wie euch war, der Große benötigt Unterstützung aber keine Anwesenheit. Aber es war wie so oft, dann wenn ich mit beiden Kids alleine war, lief so manches einfach. Der große, dem sonst die solozeit am Abend unglaublich wichtig war, fiel es nicht schwer die Mama zu teilen. Ich stillte beim vorlesen, so dauerte die Geschichte dafür länger. Manchmal kuschelten wir und träumten schon ein wenig in der dreisamkeit und manchmal spielte er nochmal alleine nebenan, wenn ich ihm mitteilen konnte, dass sein Schwesterherz gleich schläft und wir dafür alleine sind. Natürlich war und ist dieser Frieden immer wieder geprägt von Eifersucht und Anspruch. Der größte Störfaktor ist aber mein eigener Anspruch. Für meinen großen war unter dem Strich nur wichtig, das ich auch für ihn da bin… Weniger planen, einfach genießen…viel Freude mit deinen Lieben…

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  6. Ich hoffe es hat alles gut geklappt!
    LG Basti

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