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Fingerfood für Babyhände: Blätterteigstangen mit Spinatfüllung

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miniberlin ist nun eindeutig zu alt für Brei. Sie greift am Tisch um sich und starrt neidisch auf unsere Teller gepaart mit lautem „Mama MammMamm“. Alles klar, Kommando verstanden. Also wird von nun an für uns beide gekocht. Da sie aber noch nicht so geschickt mit dem eigenen Löffel ist und unsere weiße Wand noch eine zeitlang weiß bleiben soll, suche ich immer wieder nach tollem Fingerfood. Diesesmal habe ich mir  selbst etwas ausgedacht und siehe da: miniberlin war die gesamte Mahlzeit über mit „Mhhhhhmmm“ beschäftigt. Na ok, nebenbei hat sie das Essen noch in ihre Bestandteile zerlegt, um sicher zu gehen, dass ich ihr auch nichts unterjubel. Wobei ich nicht wüsste was, bisher isst sie alles und gern.

Bei uns gab es die Tage also Blätterteigstangen mit Spinat und Frischkäse gefüllt. Sehr lecker, auch für „uns Großen“. Die Stangen machen sich super für die kleinen Händchen  bzw. lassen sie sich in kleine Häppchen schneiden…für die Gierigen unter den Babies.

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Dazu braucht ihr:

1 mal fertiger Blätterteig (ich nehme gern den fettarmen Teig, gibt es bei Netto)
200g Rahmspinat (aufgetaut)1 Paprika
100g Frischkäse
1 Ei
etwas Raspelkäse
Salz und Pfeffer nach Bedarf und Alter des Kindes

 

 

Den Blätterteig in kleine Rechtecke schneiden. Die Größe hängt davon ab, wie lang ihr die Stangen haben wollt. Ihr solltet den Teig einmal falten können, so das die Röllchen in der Mitte geschlossen sind. Ich habe auf mehrere Schichten Teig verzichtet, da Blätterteig immer noch gut aufgeht und es dann nur Teig und wenig Füllung wäre. Außer ihr verwendet diesen Teig, Der für Ziegenröllchen immer genommen wird, der geht kaum auf und ist schön knusprig.

Alle Zutaten für die Füllung in einer Schüssel gut vermengen, außer den Raspelkäse. Falls der aufgetaute Spinat viel Wasser gelassen hat, solltet ihr das abgießen. Sonst wird alles zu dünn. Ich habe bewusst Rahmspinat genommen, da Blattspinat vielleicht für die Kleinsten nicht so einfach zu essen ist und eventuell am Gaumen kleben bleibt. Dann wäre miniberlin nur damit beschäftigt, die Blättchen aus dem Mund zu holen und mir zu reichen. Das macht sie nämlich gerad gern: mir ihr durchgekautes Essen geben, das schmeckt sicher besser als meines. Oder sie will einfach nur tauschen. Alt gegen neu oder so. Egal. Jedenfalls verteilt ihr die Füllung mittig auf den Teigstücken, aber nicht bis zum Ende, denn da solltet ihr den Teig zusammen drücken. Dann alles mit etwas Streukäse (oder auch Feta) bestreuen und den Teig zusammen falten und gut festdrücken.

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Nun noch alles bei 170 Grad für ca. 15-20 Minuten in den Ofen und fertig! Denkt dran, die Stangen gut abkühlen zu lassen, gerad innen sind sie meist noch viel zu heiß für die Kleinen. Außerdem würde ich alles nicht zu braun werden lassen, denn dann ist der Teig für die ersten Zähne noch schwer zu beissen und alles endet in einem Krümelchaos.

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Lasst es euch schmecken,
eure Bella

Weitere leckere Rezepte für die ganze Familie findet ihr hier.

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8 Comments

  • Reply
    Evy
    21. Januar 2015 at 17:30

    Geniale Idee!

  • Reply
    Steffi
    28. September 2015 at 11:20

    Hallo, wieviele Stangen bekommt man da denn ca.? Und ab wann dürfen Babys das essen?

    Liebe Grüße
    Steffi

    • Reply
      familieberlin
      28. September 2015 at 11:24

      Oh, das kommt ganz auf die Größe an, die du aus dem Teig zuschneidest. Ich glaube, ich hatte so acht bis 10 Stangen. Wenn du das Gemüse ganz klein schneidest, ist es sicherlich schon für Kinder um die acht bis 10 Monate. Sie sollten aufrecht sitzen können und schon etwas kauen. Ansonsten kannst du vielleicht auch Gemüsepüree oder Frischkäse rein machen, dann ist es einfacher und zum testen. Aktuell nehmen wir gern Kürbis, der wird sehr sehr weich. 🙂

      • Reply
        Steffi
        28. September 2015 at 13:44

        Super, vielen Dank! Wollte das Rezept heute für meinen Babytreff ausprobieren, hoffe, es klappt! Sind 10 Frauen nebst Babys! Werde dann nachher mal berichten!

        Liebe Grüße
        Steffi

      • Reply
        Steffi
        28. September 2015 at 13:52

        Oh, ich habe noch eine Frage (bin neu im Kochland 🙂 ). Sollen die Paprika besser vorgegart werden oder garen die zusammen mit den Teigstangen?

  • Reply
    Steffi
    28. September 2015 at 19:02

    Hallo nochmal, also ich habe die Blätterteigstangen heute mit zum Babytreff genommen! Habe ein wenig variiert: Das Ei habe ich weggelassen, die Paprika habe ich im Backofen vorgegart, Haut abgezogen und anschließend grob püriert (da wir auch ein paar kleinere dabeihaben). Außerdem habe ich noch ein wenig Kürbis (wie oben als Tipp) hinzugegeben und das ganze grob vermengt. Was ich übrig hatte, habe ich für meine Tochter portioniert eingefroren, als Mittagessen für die nächsten drei Tage 😉 habe auch ein paar mit Nusspli gemacht.

    Ich kann nur sagen, dass das ganze sowohl bei den Mamis als auch bei den Babys super ankam! Besonders, als die Stangen ausgekühlt waren und die Kleinen sie selbst essen konnten. Meine Tochter, 6 1/2 Monate, saß die ganze Zeit mit aufgesperrtem Mäulchen (wie so’n Spatz) vor mir und hat ungeduldig gewartet, dass was reingeht.

    Tolle leckere Idee, die man gut variieren kann :))

    Liebe Grüße
    Steffi

    • Reply
      familieberlin
      28. September 2015 at 21:32

      Entschuldige die späte Antwort, war nicht online. Das freut mich echt, dass ihr das probiert habt und es so gut bei den Kleinen ankam. Die Paprika hatte ich damals nicht gegart, aber sie wurde im Ofen relativ weich. Das mit dem Kürbis werde ich auch mal demnächst machen, bin gespannt. 🙂 Liebe Grüße bella

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