Familie Krankheit

Jeder Kilometer für eine schwere Kindererkrankung

Heute, am 29.2. ist Rare Disease Day. Ein Tag, der auf seltene Erkrankungen aufmerksam machen soll. Kinder sind von teilweise seltenen Erkrankungen wesentlich häufiger betroffen als Erwachsene. In Deutschland leiden rund 4 Millionen Menschen unter sogenannten seltenen Erkrankungen, davon 75 Prozent Kinder.

Doch egal ob seltener Gendeffekt, Herzfehler oder Krebs, schwere Krankheiten bei Kindern sind für diese und deren Familien schwer, langwierig und kräftezehrend. Diese Familien brauchen ein Lächeln, Abwechslung und vor allem: Anteilnahme. 

Aufgeben? Für viele keine Option

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Als ich neulich im Park Laufen war, habe ich überlegt, ob ich den diesjährigen Berliner Halbmarathon, für den ich wieder angemeldet bin, überhaupt antrete.

Zu anstrengend, keine Lust, zu viel.

Doch währenddessen kam mir der Gedanke, dass ich im letzten Jahr nichts lieber wollte, als laufen. Lange, für mich, als Motivation. Ich konnte es aber nicht, denn ich war mit unserer Tochter häufig und teilweise lange in der Klinik. Und ein weiterer Gedanke trieb mich um: Es gibt Menschen, die dürfen nicht aufgeben. Eine davon war meine Tochter.

Ich habe mir überlegt, meinen ersten Halbmarathon in diesem Jahr unter ein Motto zu stellen:

21 Kilometer, 21 schwere Kindererkrankungen

Illustrationen: Frollein Motte

Ich möchte jeden Kilometer unter eine Erkrankung bei Kindern stellen. Um auf diese aufmerksam zu machen, um diese Kinder und Familien zu motivieren und ihnen zu zeigen: Ihr seid nicht allein. Denn viele der kleinen Kämpfer können nicht rennen, springen, rumtoben. Also mache ich es für sie. Vielleicht nicht so schnell, denn dank der Grippe im Januar ist mein Training etwas weniger ausgefallen. Aber ich möchte laufen – für diese Kinder, die es eben in diesem Moment nicht können.

Und dabei brauche ich euch: Ich habe auf BetterPlace eine Spendenseite eingerichtet, auf der ich für den ROTE NASEN Deutschland e.V. sammle. Ein Verein, der Kindern und deren Familien ein Lächeln schenkt – unabhängig der Diagnose und ihres Weges.

Danke, dass ihr mich beim Training, beim Laufen und meiner Idee, für diese Kinder zu laufen, unterstützt!

Mein Training, die Vorbereitungen und Updates findet ihr wie immer bei Instagram.

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