Basteln mit Kindern

Hex Hex: Wir basteln einen Hexenbesen

Seit geraumer Zeit wohnen bei uns im Haus nicht mehr meine zwei Töchter. Sie sehen zwar noch so aus, aber sie bewegen sich doch anders durch unsere vier Wände. Wo es geht wird ein Stock oder ein großer Besen gemopst und darauf durch die Wohnung geflogen. Mache ich etwas nicht nach den Wünschen dieser beiden Junghexen, werde ich kurzerhand weggehext…verbal natürlich nur.

Seitdem die Große Bibi Blocksberg für sich entdeckt hat, ist alles ein bisschen magischer bei uns. Klar, dass sie damit ihre zweijährige Schwester ansteckt. Die ist nur um einiges mutiger als die Vierjährige und springt samt Stock als Besenersatz vom Sofa. Doch bisher war der Auftrieb gering.

Dennoch wünschen sich beide nun schon eine Weile einen richtigen Hexenbesen. Was ein richtiger Hexenbesen ist, weiß ich nicht, denn wie diese Fliegen können, bleibt mir unklar. Doch mit ein bisschen Heißkleber, einem Stock, etwas Bastelkrams und viel Phantasie lässt sich so ein Hexenbesen ruck zuck selbst machen.

Wir basteln einen Hexenbesen

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Dazu braucht es nicht viel:

Einen Ast, nicht zu dick und schwer in passender Länge für euer Kind
Eine Heißklebepistole
Schere
Moosgummi (A3) in Wunschfarben
Bast oder Stroh auf der Rolle

Kürzt den Stock vorab ungefähr auf die richtige Länge für euer Kind. Er sollte nicht länger sein, als das Kind groß ist – eure Möbel werden es euch danken.

Halbiert den Moosgummi und klebt ihn längs bei ca. 5 Zentimeter mit Heißkleber um das Ende des Astes. Zieht den Moosgummi mit leichter Spannung um den Ast, dass alles hält. Das sieht zunächst etwas steif und fest aus. Dann schneidet die Enden des Moosgummis in schmale Streifen ein. Achtung: passt auf, dass ihr nicht aus Versehen die Streifen abschneidet, das wäre ein nackter Besen.

Wiederholt den Vorgang mit einer weiteren Lage Moosgummi, die nun aber etwas kürzer ist, als die erste Schicht. Auch hier schneidet ihr den Moosgummi wieder vorsichtig in schmale Streifen, nachdem alles klebt. Wiederholt den Vorgang ein letztes Mal, es sind nun drei Lagen Moosgummi in verschiedenen Längen um den Ast geklebt. Auch die letzte Lage wird wieder in schmalen Streifen eingeschnitten.

Ich habe am Ende, als alle Streifen eingeschnitten und festgeklebt waren, die Streifen in unterschiedlichste Längen gekürzt und teiweise schräg angeschnitten. So wirkt der Besen buschiger und wilder, da Moosgummi sonst sehr geradlinig ist. Ich wollte aber als Material keine Zweige für die Kinder nehmen, da ich vermute, dass sie sich die Besen das ein oder andere Mal durchs Gesicht ziehen werden oder unsere Wände damit streifen. Unabsichtlich natürlich.

Abschließend habe ich alles mit Bast umwickelt und so die finale Hexenoptik gemacht. Alles fest verknoten – Fertig!

Unsere kleinen Hexen sind begeistert – auch wenn die Kleine der Meinung ist, ihr Besen sei kaputt – und eventuell habe ich ganz kurz offiziell den Status „Beste Hexenmama der Nachbarschaft“ bekommen.

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