Langsam selbstständig Motivation

Langsam selbstständig: Warum Mütter ein eigenes Unternehmen gründen

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Langsam selbstständig: unter diesem Namen starte ich meine neue Reihe. Und wie der Name schon verrät, geht es um den Weg in die Selbstständigkeit – in meinem Fall – als Mutter. Dieser Weg ist wohl nicht der einfachste, denn ich habe ein Kleinkind und ein sehr nähebedürftiges Baby daheim. Doch trotzdem möchte ich ihn gehen. Oder gerade deswegen? Auf jeden Fall ist es nicht der schnellste Weg in die Selbstständigkeit, denn immer wieder mache ich Pausen. Ob fremdbestimmt oder ganz bewusst, denn meine Energie ist nicht endlos. Ich wünschte, es wäre so, aber so ist es nicht. Ich bin nicht mehr 20, kinderlos und habe 24 Stunden am Tag Zeit, für meine Idee zu brennen. Ich habe vielleicht drei Stunden am Tag, 20 Minuten an anderen und ganz oft auch mal keine Zeit für mein Unternehmen. Bis zu dieser Erkenntnis war es lang, es tat weh und ich setzte mich oft unter Druck. Diesen Druck habe ich abgelegt, ich habe meinen Weg geändert: langsam selbstständig. Meine neue Reihe beginnt mit einem wohl naheliegenden Thema:

Warum machen sich Mütter selbstständig?

Ein langer Urlaub, eine kleine Auszeit: als ich erstmals an einem entfernten Ort ausspannen konnte, wünschte ich mir: das könnte immer so sein. An jedem Ort der Welt arbeiten, Auszeiten selbst bestimmen, Mittags erst an den Schreibtisch gehen. Seit ich Mutter bin, bekommt meine Arbeitszeit im Verhältnis zur restlichen Zeit mit den Kindern einen anderen Stellenwert – organisatorisch! Neben meiner Zeit im Büro, auf Meetings und in der Bahn möchte ich noch Zeit mit meinen Kindern haben, die nicht nur dazu dient, das Abendessen zu machen und die Kinder ins Bett zu bringen. Ich habe es lange erlebt: hole ich nach 17 Uhr mein Kind ab, ist genau das noch vom Tag übrig. Kein langes Spielen, keine großen Späße. Vor allem kleine Kinder sind dann fertig, fordern ihre Routinen ein und sind schnell im Bett. Familienzeit: Fehlanzeige.

Begrenzte Arbeitszeitmodelle

Wie schön wäre es, wenn ich nur bis 14 Uhr arbeiten müsste, meine Kinder aus der Betreuung holen könnte und so noch genug Zeit für Spielplatz oder Eisdiele ist. Sind die Kinder dann im Bett, könnte ich mich daheim an den Schreibtisch setzen und weiterarbeiten. Es gibt Arbeitgeber, die das ermöglich. Meiner allerdings nicht. Anwesenheitspflicht, Kernarbeitszeit, eine stark begrenzte Anzahl von Gleittagen – das gibt es noch in vielen Unternehmen. Eine Möglichkeit, das etwas aufzuweichen, ist es, in Teilzeit zu arbeiten. So wie in meinem Fall vor der Geburt von babyberlin.

Teilzeitfalle

Die Nachteile liegen klar auf der Hand: neben einem geringerem Einkommen, bleibt bei vielen auch die Verantwortung auf der Strecke. Wenige Unternehmen haben verantwortungsvolle Positionen, die jemand in weniger als 30 Arbeitsstunden ausführen kann. Demnach machen viele Eltern Abstriche in ihren Aufgaben zugunsten ihrer Familie. Doch wo bleiben die eigenen Ideen, die Kreativität und auch die Verantwortung für das, was man tut? Bei Kollegen, denn die Frau Berlin ist ja nur bis 14 Uhr da. Klar, ich hatte die Möglichkeit, Vollzeit zu arbeiten. Doch dann wären meine Kinder morgens um 7:30 Uhr die ersten im Kindergarten und um 17 Uhr die letzten. Das wäre sicherlich ok für die Kinder, wenn sie es denn nur so kennenlernen. Doch möchte ich das?

Tasse, Uhr, Zeit, Hektik, Stress, Morgen

Vor der Elternzeit arbeitete ich 80 Prozent. Diese fehlenden 20 Prozent machen in der Arbeitswelt aber schon einen Unterschied. Denn Frau Berlin, die ist ja nur bis 14 Uhr da. Jede Zeit, die ich nach dem Verlassen des Büros nutze, um Mails zu checken, Konzepte zu schreiben oder zu recherchieren, habe ich „umsonst“ gemacht, denn rechnerisch zählt nur die Arbeit, die ich im Büro anwesend war. Möchte ich an dieser Situation etwas ändern, müsste ich den Arbeitgeber wechseln… oder ich mache mich endlich langsam selbstständig.

Lasst eure Kreativität frei

Erinnert ihr euch noch an den Traumberuf, den ihr als Kind oder auch Jugendlicher hattet? Also ich wollte Tänzerin werden, später Künstlerin. Am Ende habe ich „irgendwas mit Medien“ studiert, wurde Journalistin und landete dann im Marketing. Ich möchte damit nicht sagen, dass ich mich nun als tanzende Künstlerin selbstständig machen. Doch das ich leicht vom Weg abkam, ist offensichtlich, oder? Ich konnte weiterhin kreativ sein, doch diese Kreativität hatte Grenzen und diese sind für Angestellte oft fremdbestimmt. Klar könnte ich kreative Slogans texten, auffällige Kampagnen konzipieren und das Corporate Design komplett ändern. Will das aber auch das Unternehmen, für das ich arbeite? Ich habe es oft erlebt, dass viele Ideen nicht ins Gesamtkonzept passen, sich Chefs und CEOs etwas anderes wünschen oder Dinge einfach nicht umgesetzt werden, egal wie hart ich an der Idee gearbeitet habe.

Ich möchte Dinge gern selbst bestimmen, meine Kreativität ist mein Kapital. Packe ich sie jahrelang in eine Kiste, deren Maße jemand anderes bestimmt, tut es ihr nicht gut. Klar, auch in der Selbstständigkeit werden einige Ideen verworfen und vielleicht fehlt auch das Geld für die Umsetzung anderer. Doch trotzdem habe ich erstmal keine Grenzen, bis ich sie mir selbst setze. Und selbst wenn sie zunächst noch eng erscheinen, so kann ich sie jeden Tag ein bisschen ausweiten, sofern ich das selbst wünsche.

Eigener Chef, eigene Verantwortung

Ein weiterer Grund, warum ich mich selbstständig machen möchte: ich möchte gern mein eigener Chef sein. Klingt platt? Mag sein. Doch nur dann bin ich voll und ganz für das verantwortlich, was ich tue. Ich brauche keine Freigaben mehr, die in meinem Unternehmen teilweise mehrere Tage oder sogar Wochen dauern. Was am Ende dann noch von der Ursprungsidee übrig ist, ist zusätzlich fraglich. Klar, ich brauche Austausch, doch das eher für Ideen oder Know-how. Wie ich das machen möchte? Das folgt in einem späteren Beitrag.

Doch diese Verantwortung ist auch etwas, wovor es mir graut. Da muss ich ehrlich zu euch sein, und auch mir selbst. Denn wenn ich etwas entscheide und es – gelinde gesagt – verkacke, dann ist es nun mal zu spät. Niemand, der sich schützend vor mich stellt, mit mir gemeinsam einen Krisenplan entwickelt oder dank einem Budgetpuffer noch etwas retten kann. Verkackt ist verkackt. Ich glaube, diese Erfahrung wird auch mal Teil dieser Reihe sein und ehrlich gesagt graut es mir schon davor. Also vor dieser Erfahrung. Doch auch mit Niederlagen muss ich lernen, umzugehen. Gerade, wenn ich meine eigene Chefin bin.

Für etwas brennen

Ich habe oben schon meinen Weg zum Traumberuf erwähnt, von dem ich leicht abgekommen bin. Ich kenne ehrlich gesagt wenige Menschen, die genau das machen, was sie schon immer tun wollten oder konkreter: die das machen, was sie lieben. Klar, viele Aufgaben in einem Job gefallen oder machen Spaß. Aber liebt ihr das, was ihr tut? Sagt ihr: Wow, das ist es, was ich für die kommenden xx Jahre machen möchte, weil es so toll ist? Wenn ja, Glückwunsch. Wenn nein: so geht es mir. Klar, ich mag meinen Job, stehe auch hinter der Kernaufgabe meines Unternehmens, aber irgendwas gibt es immer, was das Gesamtbild trübt. Oder irgendjemanden. Das ist ok und ich glaube, das ist auch normal. Sich aber etwas eigenes aufbauen, bedeutet, die Idee vollkommen in eigener Hand zu haben. Klar gibt es auch Aufgaben, die ich nicht mag. Buchhaltung zum Beispiel. Aber dennoch: das was ich da mache, entspricht viel mehr einem Traumjob, denn es liegt an mir, ob es mein Traumjob ist.

Wie seht ihr das, warum würdet ihr euch selbstständig machen? Oder habt es vielleicht schon getan.

Liebe Grüße
eure Bella

In der Reihe „Langsam selbstständig“ teile ich meine Erfahrungen über den achtsamen Weg in die Selbstständigkeit. Familie und Unternehmen unter einen Hut zu bekommen, ist nicht einfach. Umso wichtiger ist es, meine Schritte und auch meine Kräfte, bedacht zu planen. Ich möchte darüber schreiben, was mich in diesem Zusammenhang bewegt, was mir hilft und auch, wer mich inspiriert. Denn es gibt viele starke Menschen da draußen, die diesen Weg schon gegangen sind. Lasst uns gemeinsam davon profitieren. 

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15 Comments

  • Reply
    Ann Kathrin
    24. Januar 2017 at 08:52

    Hallo! Mir ging es haargenau wie Dir. Kind 1 war geboren und nach der Elternzeit konnte ich als Journalistin nicht halbtags arbeiten. Um 17 Uhr am Kindergarten war keine Alternative, also habe ich fortan als freie Journalistin gearbeitet. Mit viel viel Angst im Nacken, aber es hat sich gelohnt. Inzwischen bin ich über fünf Jahre selbständig und habe in dieser Zeit noch Kind 2 bekommen. Inzwischen verdiene ich auch wieder besser und habe nebenbei noch gegründet. Was man nicht vergessen darf, die meisten verdienen am Anfang deutlich weniger. Und ich würde allen empfehlen den Auftraggebern nicht sofort zu erzählen, dass man kleine Kinder hat. Bei all den Schwierigkeiten, möchte ich nicht mehr tauschen. Ich arbeite manchmal den ganzen Tag und wenn einer krank ist nachts. Aber für mich und maximal flexibel! Viel Erfolg und bleib dran!

  • Reply
    vonherzenundbunt
    24. Januar 2017 at 09:36

    Eine tolle neue Reihe! Ich bin sehr gespannt wie es dir in der Selbstständigkeit ergeht. Drücke dir fest die Daumen und lese gerne mit 🙂

  • Reply
    Hanna
    24. Januar 2017 at 12:11

    So toll Bella! Ich begleite dich gerne bei dem Weg und bin so gespannt. Vor allem, weil ich mich auf ähnlichen Wege befinde. Ah… kann kaum den nächsten Artikel abwarten 🙂

  • Reply
    kathrinrabenmutter
    24. Januar 2017 at 14:36

    Sehr spannend, jetzt so „dabei“ zu sein.
    Auch ich bin ja noch mittendrin und kann direkt bekräftigen, dass es bei mir ganz genau so war. An manchen Tagen, an denen ich feste Arbeitszeit eingeplant hatte, war plötzlich ein Kind krank. Oder einfach sehr bedürftig. Letztendlich schaffte ich nur ein Drittel von dem, was ich schaffen wollte, maximal. Auch ich habe einen Gang zurück geschaltet und meine Ansprüche und Erwartungen an mich selbst angepasst. Es geht, aber es dauert. Und es ist hart! Weil es einfach eine Doppelbelastung ist, finde ich…
    Ich bin jedenfalls interessiert an deinen Erfahrungen und werd hier immer mal mitlesen. Wenn’s die Zeit zulässt 😉

    Dir alles alles Liebe für deinen Start!

  • Reply
    JesS von feierSun.de
    24. Januar 2017 at 16:15

    Selbstständigkeit ist etwas, für mutige. Und DU bist unendlich mutig. Und stark. Daher stehe ich hinter Dir und werde da sein wenn Du feierst und Dich halten, aufmuntern und da sein, wenn es gerade schwer ist. Denn Du kennst mich, ich male nichts rosarot, aber auch nicht rabenschwarz – aber ich bin da.

    Für Dich – für Euch. Mit meinem Herzen!

    Alles alles Gute, ich feiere Deinen mut und verdammt, ich bin stolz auf Dich!

    Kisses
    JesS

  • Reply
    Glucke und So
    24. Januar 2017 at 18:50

    Ich freu mich darauf wie es weitergeht. Der achtsame Weg ist der Richtige wie ich finde- er ist durchdacht und du hörst auf dich, deine Kräfte und auch die der Kids.
    Ich spüre gerade deutlich die Nachteile des Angestelltenverhältnisses.
    Solange einer angestellt bleibt ist es von großem Vorteil eine Selbständigkeit anzustreben- auch wegen dem Druck von Aussen und Innen und den Finanzen.

    Ich hoffe wir sehen uns bald wieder ich umarme Dich.
    Deine Dani

  • Reply
    Küstenmami
    24. Januar 2017 at 19:46

    Liebe Bella,

    diese Reihe ist eine super Idee, mich hast Du als feste Leserin sofort gewonnen! Ich bin schon gespannt auf den nächsten Beitrag und drücke Dir alle Daumen für deine Selbstständigkeit!

    Liebe Grüße vom Meer und ganz viel Rückenwind
    Küstenmami

  • Reply
    Anne
    24. Januar 2017 at 20:14

    Hallo Bella,
    Eigentlich bin ich ja meist nur stille Mitleserin…aber jetzt möchte ich dir von Herzen viel Erfolg wünschen, dazu Kraft und Humor und stets die Minute, die du brauchst um dir immer wieder srlbst für dieses Herzensprojekt auf die Schulter zu klopfen. Ich habe zwar das Glück einen so flexiblen Job zu haben, den ich tatsächlich liebe, aber das ich hätte auch wirklich nicht den Mut. Chapeau! Ich freue mich sehr auf deine Reihe und werde gespannt weiter lesen.

  • Reply
    Blogprinzessin
    24. Januar 2017 at 21:38

    Liebe Bella! Ich bin mir sicher das du es schaffen wirst. Bist du eigentlich schon in der Mompreneurs Gruppe auf Facebook?

    • Reply
      familieberlin
      24. Januar 2017 at 21:47

      Danke meine Liebe. Ja, diese Gruppe ist toll und hat mir schon oft geholfen!

  • Reply
    929patricia
    25. Januar 2017 at 09:24

    Hallo Bella,

    ich finde, du machst das toll! Weiter so! 🙂

    Ich befand mich vor einigen Jahren an einem ähnlichen Punkt und bin seit dem immer wieder erstaunt darüber, wie einfach alles wird, wenn man sich auf seine Träume fokussiert und die Zweifel ausblendet. Ich habe für mich inzwischen (im 3. Anlauf) die perfekte „Work-Life Balance“ gefunden und freue mich jeden Tag darauf, genau das machen zu dürfen was ich machen möchte. Wie es dazu gekommen ist, habe ich mal im Rahmen einer Kooperation auf meinem Blog erzählt http://www.moms-blog.de/pilot-frixion-colors/ .

    Ganz liebe Grüße und viel Erfolg,
    Patricia

  • Reply
    Mimi
    26. Januar 2017 at 17:06

    Hallo, Bella!
    Diese Reihe ist eine tolle Idee!! Und dieses Blogpost ist super! Du redest mir aus der Seele! Ich befinde mich seit Kurzem auch auf dem langsamen Weg in die Selbständigkeit. Ich bin Mutter von einem kleinen Kind und wünsche mir ein Zweites. Der Gedanke so wenig Zeit für die Familie zu haben passt irgendwie nicht zu mir. Gefällt mir ganz und gar nicht! Daher habe ich meinen Mut gefasst und mich auf dem Weg gemacht. Sehr langsam.
    Ich wünsche Dir viel Glück und Erfolg, und folge Deine weiteren Posts

    Liebe Grüße
    Mimi

  • Reply
    Isabel
    30. Januar 2017 at 07:32

    Mir geht es sehr ähnlich. Ich komme aus der Branche Mediendesign…Mittlerweile Arbeite ich bei einer Zeitung, aber wegen meiner Zeitlichen Begrenzung sitze ich da am Empfang von 8-14 uhr…und es nervt…es nervt mich nicht mehr für voll genommen zu werden, nicht ernst genommen zu werden nur weil man eben nicht von morgens bis abends arbeiten kann und möchte…weil wie du schon sagst man sonst kein Kind bräuchte…das versteht aber keiner…keiner versteht wie man sich diese möglichkeit und Geld durch die lappen gehen lassen kann und manche denken sogar das man es einfach ausnutzt weil man eben ein Kind hat! …ich werde behandelt wie ein Azubi, weil ich eben auch mal Fehler mache, weil das was ich tue nicht der Job ist den ich gelernt habe…aber was bleibt mir übrig? Alle anderen wollen Mediengestalter in Vollzeit und in die andere Richting „verkauf“ habe ich mich auch Beworben und auch zig Zusagen…aber dann hätte ich in Teilzeit nur noch gearbeitet für ein paar cent und mein kind wirklich gar nicht mehr gesehen! Wurde bei Bewerbungsgesprächen gefragt was ich mache wenn mein Kind krank wird oder wenn es kein Kindergarten hat? Ob ich eine möglichkeit habe es weg zu geben!!! Da wars dann langsam genug. Ich war vor meiner Tochter 8 Jahre selbstständig…habe sie dann aufgrund finanzieller lage (krankenversicherung usw..) erstmal stillgelegt. Naja so blieb es dann. Aber wie du sagtest haben wir nicht alle einen anderen wunsch?
    Ich habe den Beruf erlernt da mein vater aus der branche kam…ich mag ihn, bin gerne kreativ aber es ist nicht mein traum!
    Oh well…ich bin jetzt 33…meine tochter fast 4. ich bin im moment auch an einem Punkt wo ich überlege endlich den schritt zu gehen mich wieder selbstständig zu machen aber mit dem was ich gerne mag. Meinen eigenen kleinen second hand kinderladen! Aber nichts überrumpeln…ich möchte alles gut durchdacht machen, wie ich es möchte und auch genug finanzielle mittel haben usw…das auch nichts schief geht…mich vorbereiten. Es ist im moment erst nur der Gedanke aber der Gedanke sitzt tief und ich habe das gefühl das ich es machen muss und werde, weil man muss ja nicht ewig nur von seinem Glück träumen 🙂 danke für deinen Post!!! Hast mich noch ein wenig mehr bestärkt und inspiriert 🙂 jetzt ist es 7:30 mein kaffee ist leer und ich gehe meine tochter wecken…liebe grüsse aus hessen isa

  • Reply
    Lena Busch
    3. Februar 2017 at 00:34

    Hallo, ja, mir ging es sehr ähnlich – dabei war mein AG sogar sehr kooperativ. Aber meine Tochter nicht sehr betreuungswillig 🙂 Und für komplette Remotearbeit, so flexibel war’s dann doch nicht. Aber die Beschäftigung mit der ganzen Bedürfnisorientierung für meine Kinder brachte mich auch auf die Reise zurück zu mir selbst – und das Bewusstsein: da ist doch noch mehr, das auf mich wartet ! Inzwischen vereine ich all das, was ich gerne tue. Der Weg war nicht ganz einfach und ist noch nicht zu ende – ich habe große Träume. Und teilweise bin ich mit meinen drei nach wie vor teilweise ja selbstbetreuten Freilernerkindern an meinen Grenzen und darüber hinaus, gerade vor großen Projekten (wie jetzt gerade ja auch wieder). Und doch, ich könnte mir jetzt nicht vorstellen, wieder zu tauschen! Liebe Grüße
    Lena

  • Reply
    Damasco Verde
    12. März 2017 at 23:57

    wie klasse! ich überlege jetzt von der selbstständigkeit (vor kind 2) in das angestelltsein zu wechseln (ab sommer wenn die elternzeit vorbei ist, kindchen 2 wurde ebenfalls im juli geboren wie dein 2. kind =)) was ist denn deine idee zur selbstständigkeit wenn ich fragen darf od hab ich das übersehen?

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