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Ein Laufrad der anderen Art: Das Wishbone im Test

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Vor einiger Zeit war ich mit der Familie bei der Eröffnung der Kleinen Fabriek in Berlin Schöneberg. Der Online-Store hat endlich einen richtigen Laden mit Türen und Regalen und vielen Produkten zum Anfassen. Ich hatte ja bereits darüber berichtet. Nun stand dort auch ein Bike der Firma wishbone, was miniberlin scheinbar magisch anzog. Kaum saß sie drauf, düste sie damit durch den Laden. Zu dem Zeitpunkt wollte sie noch nicht einmal allein laufen, aber pesen ging anscheinend. Dass sie die Lenkung nur als Deko verstand störte damals nicht, außer die Schienbeine der anderen Besucher. Egal, wir waren begeistert. Denn während sie daheim schon einen kleinen Fuhrpark hatte, waren diese Fahrzeuge nicht so beliebt: das Bobbycar war zu breit für unser schmales Kind, sie kommt damit nicht von der Stelle. Ein schmales 4-Rad aus Alu war zu leicht mit schmalem Radstand, verlagerte miniberlin ihr Gewicht (was bei Einjährigen scheinbar sehr oft passiert), kippte sie um. Demnach war es so wie mit dem Laufen bei miniberlin: sie weigerte sich, es weiter zu probieren. Anders beim Wishbone, sie wollte nicht mehr runter und krabbelte ständig zurück. „Da da da“.

Angesteckt von der Begeisterung haben wir das wishbone nun zu Hause und was soll ich sagen, das Kind liebt es immer noch heiß und innig. Am Wochenende wird es nun regelmäßig mitten in den Flur geschoben, miniberlin holt ihre Schuhe und Jacke und trägt uns alles so lange hinterher, bis einer mit ihr und dem Bike raus geht. Wir testen das wishbone nun schon seit einigen Wochen und hier ist mein Fazit.

Kippt nicht um und ist robust

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Das Wishbone- Bike 3in1 ist komplett aus Holz gefertigt. Dadurch ist es besonders robust und hat schon den ein oder anderen Auffahrunfall gut überstanden. Die großen Gummireifen (aus recyceltem Material) lassen auch Stufen und Absätze zu, so dass miniberlin gern und schnell zwischen Rasen, Weg und auch mal Feldweg wechseln kann. Und siehe da, umgekippt ist sie bisher noch nicht, auch wenn sie mal in die Kurve geht. Deswegen haben wir uns für das Bike entschieden, da durch den breiten Radstand hinten niemand einfach umkippen kann. Aktuell fungiert es noch als Dreirad bzw. Trike und später können wir es einfach umbauen zu einem einfachen Laufrad. Da der Sitz auch in der Höhe verstellbar ist, sollten wir das Rad bis zum 4. oder 5. Geburtstag benutzen können.

Individuell gestalten und super beraten

imageWir haben uns für ein naturfarbenes Wishbone entschieden, denn ich wollte es selbst bekleben.
Es gibt unterschiedliche Designs, auch fertige, schaut sie euch einfach an. Die passenden Sticker gibt es extra zu kaufen. Passend zu den Blumen haben wir einen lila Sitzbezug gewählt. Den kann ich nur empfehlen, denn sonst säßen die Kleinen auf einem schmalen Holzsitz mit Schaumstoff. Da es mehrere Farben gibt, ist sicher für alle was dabei. Beim Auswählen des gesamten Bikes und dem Zubehör hat uns Astrid von der Kleinen Fabriek übrigens sehr gut beraten. Ihre Kinder zum Beispiel haben erst ab dem 2. Geburtstag und mit dem Zweirad angefangen, das Wishbone zu nutzen. Es ist- wie so oft- also immer abhängig vom Kind. Bei miniberlin wussten wir nun ja, dass sie es gern nutzt.

Kaum war das Rad fertig und einsatzbereit, saß miniberlin auch schon drauf…als hätte sie nie etwas anderes gemacht. OK, sie hatte Probleme mit der Lenkung, aber sonst nichts. Nun ist das Kind nicht die größte, aber mit dem Sattel auf niedrigster Einstellung reichen auch ihre Füße auf den Boden und sie kann lostrappeln. Am Anfang war sie unsicher, klar, aber mittlerweile ist sie zielstrebig unterwegs und nimmt auch kleine Stufen und Unebenheiten mit. Über einen kleinen Rums freut sie sich sogar, wenn der Gehweg endet und der Rasen beginnt. Dank der großen Reifen ist das kein Problem. Trotzdem darf sie das wishbone nur mit Helm benutzen. Zum einen weiß man nie, ob nicht doch mal ein Unglück passiert und zum anderen soll sie von vornherein lernen, dass sie nur mit Helm Rad fährt. Das klappt auch sehr gut.

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Einen Nachteil hat das Wishbone gegenüber anderen Bikes aus Aluminium: es ist sehr schwer und durch die breiten Hinterräder auch größer. Wenn wir also im Park unterwegs sind und miniberlin überlegt es sich mit dem Fahren anders , dann schönen Dank auch. Kind und Wishbone tragen – niemals. Aber vielleicht mache ich mir ein Seil dran, dann kann ich es ziehen.

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Übrigens hat sie das mit dem Lenken sehr schnell raus bekommen und pest nun durch den Garten, ohne ständig Hecken und Mülltonnen mitzunehmen. Außer manchmal, da fährt sie gern gezielt in eine Hecke und steckt den Kopf rein. Dann sieht sie schließlich keiner.

Liebe Grüße
eure Bella

Das wishbone wurde uns freundlicherweise von der Kleinen Fabriek zur Verfügung gestellt.

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7 Comments

  • Reply
    Sarah
    17. Juni 2015 at 12:41

    Hi Bella,
    toller Bericht! Ich finde das Bike auch sehr hübsch anzusehen, für 2.0 ist es wohl noch nichts. Da muss man sicher erst laufen können.

    Ich befürchte nur, dass wir das Gefährt nicht brauchen, zweites Kind usw. Man könnte natürlich auch ein altes Laufrad durch dieses ersetzen (und Oma spenden).

    Wuah, du hast mich angefixt!

    Liebe Grüße
    Dein Fangirl

    • Reply
      familieberlin
      17. Juni 2015 at 13:04

      Liebes Fangirl 😉
      Ich finde, so ein altes Ding kann man eher bei Opa haben, das neue, coole, schicke gehört in die große Stadt. Und miniberlin konnte im Laden auch noch nicht laufen bzw. „nur“ an der Hand, nicht allein. Vielleicht ist es was für den ersten Geburtstag oder eben für den 13. oder 14. monatigen? 😉

      LG Bella

      • Reply
        Sarah
        17. Juni 2015 at 17:21

        Liebe Fan-würdige-Bloggerin,
        ja, so meinte ich das. Das mit dem Schreiben muss ich anscheinend noch üben.
        Das klingt wirklich nach einem tollen Geschenk zum 13-monatigen Geburtstag. Mal sehen, ob der Mann mitspielt. Unser Fuhrpark ist groß. 😀
        Liebe Grüße
        Groupie

        • Reply
          familieberlin
          17. Juni 2015 at 20:19

          Ich wollte es nur so wirken lassen, als hätte ich dir den „Floh“ ins Ohr gesetzt, nicht dass dein Mann denkt, du kommst auf so tolle Ideen und sagt Nein. 😉 LG mein lieber Groupie

  • Reply
    JesSi Ca
    17. Juni 2015 at 19:12

    Ein tolles Bike und ich muss gestehen ich ganz es im Laden schon ziemlich toll. Hier gibt was schon einen ordentlichen Fuhrpark und die Motte fährt ja schon Fahrrad faher musste ich es mir schnell aus dem Kopf schlagen….aber ich sag ja wenn es noch ein Kind gibt, dann kommt die kleine Fabriek mit dem Liefern sicherlich nicht mehr hinterher

    Habt weiterhin viel Freude mit dem tollen Bike.
    Liebste Grüße und einen dicken Drucker
    JesSi Ca

  • Reply
    Ninett
    1. Juni 2016 at 10:59

    Hallo liebes, fährt ihr nun 2 Rad ?:) und wenn ja wie klappt es ? Lg Ninett

    • Reply
      familieberlin
      1. Juni 2016 at 13:12

      Theoretisch fahren wir mit 2 Rädern, aber bisher hat sie das Prinzip des Laufrads noch nicht verstanden. Sie sitzt nicht auf dem Sitz sondern läuft damit in Trippelschritten. Das ist also weniger Nachteil des Bikes, wir üben halt noch. Auch mit anderen Rädern macht sie es nicht anders. LG Bella

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