Baby Familie Mamasein Vereinbarkeit

Babysitter fürs Baby: miniberlin hat frei

Kinder fragen stellen, Babysitter fürs Baby, Freizeit, Urlaub, Fremdbetreuung, Kinderbetreuung, Berufstätig, Vereinbarkeit

Wir hatten ja schon viele Premiere als familieberlin. Das erste Kind, der erste Zahn, das erste Mal ohne papaberlin, das erste Mal ohne mamaberlin… Doch gerad jetzt haben wir das erste Mal ohne Eltern. Wir mussten miniberlin berufsbedingt ohne uns lassen. Keine Sorge, sie ist bei ihrer und meiner liebsten Freundin, aber dennoch ist es ein komisches Gefühl, denn es ist ein Babysitter für mein Baby! Schwermut, Sorge, Neugier…vieles schwingt mit. Es ist die erste Premiere mit flauem Gefühl nach minis Geburt.

Babysitter sind nicht konstant

Versteht mich nicht falsch, miniberlin liebt Amy und Amy liebt sie. Doch in meinem Kopf ist es nunmal nicht die Mama. Was, wenn mini denkt, ich komme nicht mehr wieder? Was, wenn sie nur weint? Was, wenn ihr was weh tut und sie mama zum Trösten braucht? Die ganze Zeit schwirren Szenarien durch meinen Kopf. Bisher war da immer der Papa, wenn die Mama nicht da war oder andersrum. Einer von uns war immer da…miniberlins Konstante. Doch aktuell ist da nichts konstant. Ob sie das schon versteht?

Auf der anderen Seite bin ich (glaube ich) ganz froh, dass es gezwungenermaßen mal so weit ist. Dass wir eben diese Premiere nicht für ein Dinner zu zweit nutzen, bei dem ich dann pausenlos mit den Gedanken daheim wäre. Wenn ich gleich in den Seminarraum gehe, habe ich keine Zeit für Ablenkung. Ich muss zu 100% für meine Studenten da sein, denn sie zählen auf mich. Und so wie ich sonst alles um miniberlin vergesse, weil sie auf mich zählt, hoffe ich, dass es gleich ähnlich ist. Wenn ich aus der Hochschule komme, will ich als erstes erst wieder an miniberlin denken. Ob das klappt?

Ablenkung hilft…für beide

Und ob es geklappt hat. Vorträge, Fragen und Diskussionen haben mich von meinem miniberlin abgelenkt. Ok, ich gebe zu: in einer ruhigen Minute habe ich auf mein Handy geschmult…aber nur ein bis zehn mal. Und dank ausführlicher Fotodokumentation war ich quasi mittendrin und dabei.

Da war dann auch wieder dieses Gefühl auf dem Heimweg, welches ich an meinem ersten „freien Tag“ hatte. Verliebtsein, Vorfreude…es war toll. Und als ich ins Zimmer kam, hat meine miniberlin die Arme hochgerissen und alles war gut.

Ich habe gemerkt, dass ich nicht immer da sein muss, dass sie auch mit anderen gut auskommt und vor allem: dass ich kein schlechtes Gewissen haben muss!

Liebst,
Bella

You Might Also Like

2 Comments

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: