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Blogger-Adventsgeschichte: Frau Maus sucht die Liebe

Irgendwas mit Weihnachten

Kennt ihr Adventsgeschichten? Jeden Tag gibt es eine Geschichte und so wird die Vorweihnachtszeit versüßt. Vielleicht habt ihr schon bemerkt, dass auch auf einigen Blogs eine kleine Geschichte unterwegs ist. “Irgendwas mit Weihnachten” ist eine Aktion, die sich Sarah von Mamagogik überlegt hat. Hier findet ihr auch den Anfang der Geschichte sowie alle weiteren Kapitel in einer Übersicht. Jeden Tag schreibt ein Blog die Geschichte weiter. Gestern hat uns JessiCa von feiersun die Liebe gezeigt, auf die es an Weihnachten ankommt. Egal, ob zwischen Menschen oder auch zwischen Tieren. Heute nehme ich euch mit auf die Reise, denn an Weihnachten ist niemand gern allein.

Irgendwas mit Weihnachten

Frau Maus war noch ganz benommen. L-I-E-B-E. Das ist schön. Bisher hat sie bei ihrem bevorstehenden Weihnachtsfest immer nur an das große Essen gedacht und an die Köstlichkeiten, die alle Tiere seit Tagen sammeln. Irgendwie hatte sie erwartet, dass die rote glitzernde Kugel ihnen noch weitere Leckereien zaubern könnte und dass sie sich alle zusammen kugelrund fressen würden. An Liebe hatte sie bisher nicht gedacht. Aber was war eigentlich Liebe? Plötzlich wurde Frau Maus ganz traurig. Wenn sie ganz genau nachdachte, dann wusste sie das gar nicht. Aufgewachsen war sie auf einem Bauernhof, unter den Holzbohlen in der Scheune. Mit ihren vielen Geschwistern kam sie klar, aber eigentlich ging es auch da nur ums Essen, denn ihre Mutter war nur damit beschäftigt, alle satt zu bekommen. Und das war nicht einfach auf einem Hof mit vielen Katzen und tödlichen Fallen. Mhm…wenn sie so dran dachte, merkte sie ein kleines Hüngerchen. Halt nein, besann sie sich. Es geht doch hier gerad um Liebe. Und während sie so vor sich hingrübelte und langsam durch den Schnee stapfte, merkte sie gar nicht, wie vor ihr jemand einen großen Sack schleppte.

Frau Maus war so in Gedanken, dass sie diesen Jemand erst bemerkte, als sie schon fast über ihn stolperte. “Aua….vertrackt und zugenäht. Warum ist das Ding auch nur so schwer?” Frau Maus schaute ganz verdattert. “Kann ich dir helfen?” fragte sie den kleinen Jemand. Wer oder was es war, konnte sie gar nicht so genau sagen. Ein dunkler Fetzen, fast wie ein Mantel, schützte den kleinen Körper vor Blicken. Sie konnte eine spitze Nase unter der Kapuze erkennen, ein graues Fell und strahlende Augen. “Was guckst du mich so an?” fragte dieser ungeduldig. “Ach nichts, ich habe nur überlegt, wer du bist. Ich kenn dich gar nicht.” Kein Wunder, wie Frau Maus dann hörte. Der Unbekannte, Ole die Spitzmaus, war bisher noch nie im Wald. Das war ihm immer zu unheimlich. Doch als er zwei Meisen vor dem Fenster der alten Bäckerei, in der er wohnte, von dem anstehenden Fest reden hörte, wurde er neugierig. Es gibt ein Weihnachtsfest aller Tiere? ZUSAMMEN? Bisher kannte er nur, dass sich alle Tiere unterschiedlicher Rassen nicht mögen, aber zusammen feiern? Das musste er sehen.

“Also habe ich schnell einige Leckereien der Bäckerin stibitzt und habe mich auf den Weg gemacht. Aber hätte ich gewusst, wie mühselig das, alles durch den Wald zu schleppen, hätte ich weniger mitgebracht.” witzelte Ole. Aber mit Hilfe von Frau Maus schaffen sie es zusammen zur Höhle der Tiere. Wobei…ab und an stolpern sie trotzdem, denn Frau Maus konnte sich nicht immer auf den Weg konzentrieren. Immer wieder schaute sie Ole verstohlen an und bewunderte seine schönen Augen. Aber eine gewöhnliche Maus und eine Spitzmaus aus der Stadt? Geht das denn? Da treffen doch Welten aufeinander. Ihre Mama hat ihr immer gesagt, sie solle sich einen gewöhnlichen gut genährten Mäuserich suchen. Die anderen seien zu nichts gut, sagte sie immer. Aber stimmt das? Frau Maus war so sehr in ihre Schwärmereien und Zweifel versunken, dass sie gar nicht merkte, dass sie bereits an der Höhle waren und Ole sie strahlend anschaute….

Morgen geht es weiter mit einem neuen Kapitel der Blogger-Adventsgeschichte. Ihr findet ihn bei auf dem Blog Terrorpüppi von der lieben Jessi.

Und damit verabschiede ich mich in eine kleine Blogpause bis zum neuen Jahr. Ich wünsche euch und euren Lieben eine tolle Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ihr könnt mir gern auf Twitter und Instagram folgen. Dort melde ich mich auch während der Feiertage ab und zu. Ich danke euch von Herzen für das tolle Jahr zusammen. Ohne euch wäre das Blog nicht so groß geworden. Umso mehr freue ich mich auf das kommende Jahr, in dem ich schon einiges vor habe. Seid gespannt!

Liebe Grüße
eure Bella

familieberlin
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Hier schreibt Bella (30), Mama von miniberlin (*02/2014) und babyberlin (07/2016) und verheiratet mit herrnberlin. Ich schreibe mit Herz, weil ich es liebe. Manchmal witzig, immer ehrlich und offen. Abonniere auch meinen Newsletter und bekomme so neue Artikel direkt per Email.
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