Elterntattoo

Elterntattoos: Mutter&Söhnchen zeigt Fuchs&Schwalbe

Bunt, bunt, bunt…sind alle meine…TATTOOS. Das fällt mir ein, wenn ich Marshas #elterntattoos anschaue. Sie hat einen ganz anderen…bunten Ansatz. Und sie müssen zusammen passen, die Bildchen. Darüber habe ich bisher noch gar nicht nachgedacht. Mhm… Die liebe Marsha bloggt übrigens auf dem Blog Mutter und Söhnchen, den ich euch auch sehr ans Herz legen möchte!

Wie viele Tattoos hast du?
Noch sind es sechs Stück, wobei eins davon mehrmals nachgebessert und später sogar gecovert ist.

Wann hast du dein erstes Tattoo machen lassen und warum?
Ich war damals 17 Jahre jung und wollte unbedingt eine keltische Triskele tätowiert haben. Ich fand damals das Mystische so interessant. Und wenn ich mir was in den Kopf setze, wird das auch mit allen Konsequenzen durchgezogen. Ich bin damals einfach in den Tattoo-Laden reinspaziert und schwuups ging es auch los. Kein Ausweis, keine Fragen, nix. Meine Freundin hat mich noch zu einem Katalog-Schmetterling überredet. Der wurde dann leider auch noch schlecht gestochen und ich hatte einen schwarzen Fleck. Mit meiner ersten Motivwahl bin ich heute noch super unglücklich und habe es schon einmal übercovern lassen (was auch nicht sehr gelungen ist). Wäre das damals ein verantwortungsvolles Tattoo-Studio gewesen, das mich nach Alter und Elterneinwilligung gefragt hätte, wäre mir so einiges erspart geblieben.

Was sagen deine Eltern dazu?
Sie finden meine Tattoos furchtbar. Sie sagen, es sei Körperverstümmelung. Nur meine neueren Tattoos finden sie nicht ganz so ätzend. Naja, dafür rauchen sie – und das finde ich ätzend. 😉 Wir akzeptieren uns.

Hast du Tattoos mit Bezug zu deinen Kindern/deiner Familie?
Ja, zwei. Ich habe mir nach jedem Kind jeweils einen Oberarm tätowieren lassen. Dabei steht jedes Tattoo für das jeweilige Kind, auch wenn das für andere nicht zu erkennen ist.

SchwalbeMutterundSoehnchen

Welches Motiv hast du gewählt?
Für meinen ersten Sohn, HerrSjardinski (der übrigens nach einem Frankfurter Tattoo-Künstler benannt ist) steht die Schwalbe. Ich habe mir extra eine Jungsschwalbe mit verstrubbelten Haaren gewünscht. Die „13“ im Kleeblatt (sieht man leider nicht auf dem Foto) steht für sein Geburtsdatum – der 13. Dezember. Ich wollte damals einfach ein tolles New-School-Tattoo.
Der Fuchs steht für den zweiten Sohn, MisterWin. Ich liebe Füchse und schon in der Schwangerschaft war klar, dass es ein Fuchs wird. Die zwei Gänseblümchen stehen wieder symbolisch für das Geburtsdatum – den 2. September.

Warum ein Tattoo und nicht zB ein Schmuckstück oder so?
Ich bin nicht so der Schmucktyp. Bis auf eine Uhr gibt es nichts, was ich täglich trage. Und Ketten sind bei Babys ja auch nicht gerade praktisch. Außerdem wollte ich etwas, das unveränderlich ist. Etwas was bleibt. Praktischerweise kann man ein Tattoo ja nicht verlieren.

Sind noch weitere Tattoos in Planung?
Ich werde mir den gecoverten Schmetterling nochmal covern lassen. Die jetzige Lotusblüte passt einfach nicht so zu meinen anderen Tattoos und der Schmetterling schimmert arg durch. Es wird wahrscheinlich ein Hirschkäfer. Ich steh einfach auf Insekten. Und was für eine coole Metamorphose ist das – vom Schmetterling zum Käfer? Aber ich überlasse dabei auch einen Großteil dem Tätowierer meines Vertrauens. Ich sag „Käfer“ und er wird schon was zaubern, da vertraue ich auf Kreativität und Können.
Ja und dann hätte ich gern noch was Maritimes. Ein Herz mit Anker oder so. Jedenfalls ein richtiges Old-School-Tattoo.

MarshaFuchsDetail

Wie gehst du damit um, wenn deine Kinder auch welche wollen? Ab wann dürfen Sie sich tätowieren lassen?
Ich fände es schon cool und würde es unterstützen. Aber ich glaube ich kann aus Erfahrung sprechen, wenn man damit bis 18 Jahren warten sollte und man auch das Motiv und den Tätowier-Stil gut überdacht hat. Denn nicht jeder Tätowierer kann alles gleich gut. Man sollte sich schon einen Spezialisten suchen. So ist man wenigstens auf der sichereren Seite, dass der Tätowierer auch Bock auf das Motiv hat. Das macht nämlich auch ne Menge am Ergebnis aus.
Ich lasse meine Motivideen immer mindestens ein Jahr arbeiten: Finde ich es auch nach einem Jahr noch toll? Oder hab ich mich zwischendrin dreimal umentschieden? Dann vielleicht lieber noch ein paar Monate warten, nicht dass man irgendwann kreuzunglücklich über einen verkrotzten Schmetterling ist.

Wie hast du deinen Tätowierer gefunden? Worauf hast du geachtet?
Eine Arbeitskollegin meines Mannes hatte ziemlich tolle New-School-Tattoos. Sie hat mir den damaligen „Neu-Künstler“ im Frankfurter Kartell empfohlen. Das Tattoo-Studio kannte ich. Ich war vorher schon bei einem Kollegen und habe mich dort auch mehrmals piercen lassen. 
Mittlerweile habe ich drei Tattoos von Marco. Mir gefallen einfach sein Stil und seine tollen Umsetzungs-Ideen. Außerdem wird hier jedes Tattoo-Motiv nur einmal customized entworfen und gestochen (also nix Katalog-Schmetterling). Und wenn ich noch mal jemanden an mein Cover-Schmetterling lasse, dann ihn.

Ich habe auch schon ein Cover-Up hinter mir, meine Jugendsünde entstand ja in einer witzigen Nacht am Strand von Miami. Nun ja…davon ist nicht mehr viel zu sehen, aber auch mein Cover-Up muss nochmals überarbeitet werden. Irgendwann…

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